Aktuelles

Save the Date: StÀdtenetzkonferenz am 11. Dezember 2025

Am 11. Dezember 2025 veranstaltet das Kompetenzzentrum Stadtumbau ab 12 Uhr im Gesellschaftshaus der Landeshauptstadt Magdeburg die nĂ€chste StĂ€dtenetzkonferenz. 

Unter dem Titel „Smart City & Stadtentwicklung: Gemeinsam an der digitalen Zukunft bauen“ erörtern wir in spannenden VortrĂ€gen und Diskussionen die Potenziale der Digitalisierung fĂŒr eine moderne Verwaltung, eine nachhaltige Infrastruktur und die Steigerung der LebensqualitĂ€t in den Kommunen Sachsen-Anhalts. Ein Programmschwerpunkt wird dabei die Vorstellung des aktuellen Arbeitsstandes der Landesinitiative Smart Cities/Smart Region sein.

Welche Impulse wurden hier und darĂŒber hinaus im Land Sachsen-Anhalt bereits gesetzt? Welche Synergien entstehen? Und wie kann die Förderlandschaft gezielt zur Umsetzung digitaler Lösungen zum Wohle kommunaler Entwicklungen beitragen?

Bitte merken Sie sich diesen Termin bereits heute vor. Ab Mitte November können Sie sich fĂŒr die Veranstaltung anmelden.

STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2025 verliehen: Zum zweiten Mal zwei PreistrĂ€ger – Projekte in Halle (Saale) und Naumburg (Saale) ausgezeichnet.

In Gröningen, der Stadt des Vorjahressiegers, ist am 6. November 2025 im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Kulturhaus der STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2025 verliehen worden.
Zum zweiten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs kĂŒrte das Preisgericht zwei PreistrĂ€gerinnen: Als PreistrĂ€gerinnen des Landeswettbewerbs, der in diesem Jahr unter dem Motto „StĂ€dte gestalten – Verloren geglaubte Orte wiederbeleben“ stand, wurden die Projekte
LEHM-BAU-KULTUR in der Schwemme in Halle (Saale)
und
Theater im Alten Schlachthof in Naumburg (Saale)
gekĂŒrt.

In Halle (Saale) war es dem Schwemme e.V. gelungen, Denkmalpflege, Baukultur und gesellschaftliches Engagement zu vereinen. „Stadtumbau als gesellschaftliche Aufgabe lĂ€sst sich nirgends besser erlĂ€utern als anhand der Schwemme“, erklĂ€rt Jurymitglied Ulrich Brinkmann, Architekturjournalist bei der Fachzeitschrift „Bauwelt“. Ein breites gesellschaftliches Engagement der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger trĂ€gt die Vision, den Ort mitten in Halles Innenstadt wiederbeleben zu wollen. Zudem werde mit dem Thema LEHM-BAU-KULTUR eine RichtungsĂ€nderung im nachhaltigen Bauen vorgeschlagen, die dem Aspekt des Substanzerhalts Rechnung trĂ€gt.

In Naumburg (Saale) wurde die Transformation eines ehemaligen Schlachthofs, der ĂŒber 20 Jahre ein Lost Place war, zu einem stĂ€dtischen Theater ausgezeichnet. Dr. Mario Kremling, Jurymitglied und GeschĂ€ftsfĂŒhrer des auslobenden Kompetenzzentrum Stadtumbau: „Hier wurde mit einem relativ geringen Finanzaufwand ein neuer Standort fĂŒr Kunst und Kultur in einem ehrwĂŒrdigen Denkmal geschaffen“. Der neu entstandene multifunktionale Veranstaltungsort erzeuge zahlreiche Synergieeffekte, die dem ehemaligen „Lost Place“ eine langfristige Nutzung zuweisen.

FĂŒnf Filme setzten wĂ€hrend der Preisverleihung die nominierten Projekte in Szene, vertiefende Interviews mit den Hauptprotagonisten der Projekte schlossen sich an. „Lange aufgegebenen GebĂ€udebestand zu revitalisieren und in neue Nutzung zu bringen, ob zum Wohnen, Arbeiten, fĂŒr die Kultur oder den sozialen Zusammenhalt als ‚Dritte Orte‘, ist Umbaukultur im besten Sinn. Baukulturelles Erbe wird bewahrt und IdentitĂ€t gestĂ€rkt“, betonte die Ministerin fĂŒr Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia HĂŒskens. Die gemeinsamen Auslober, die Ministerin Dr. Lydia HĂŒskens sowie der GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Kompetenzzentrum Stadtumbau, Dr. Mario Kremling, ĂŒbergaben an die PreistrĂ€ger die Siegerpokale, alle weiteren GewĂŒrdigten erhielten wie die Sieger eine Urkunde nebst USB-Stick mit den Filmen. Der Award ist nicht dotiert.

„Einen STADTUMBAU AWARD gibt es tatsĂ€chlich nur in Sachsen-Anhalt“, hob die Ministerin hervor. Die jĂ€hrlich wechselnden Schwerpunktthemen und die bestĂ€ndige Austragung hĂ€tten den Preis lĂ€ngst auch ĂŒberregional bekannt gemacht.
„Unser Land hat sich in den zurĂŒckliegen Jahrzehnten – nicht zuletzt auch dank der StĂ€dtebauförderung von Bund und Land – beeindruckend entwickelt. Heute stehen unsere StĂ€dte und Gemeinden fĂŒr LebensqualitĂ€t, in denen moderne Architektur auf liebevoll bewahrte DenkmĂ€ler trifft. Klar ist auch, wir sind noch lange nicht fertig. Wir wollen weiterhin die Kommunen dabei unterstĂŒtzen, lebenswerte RĂ€ume fĂŒr die Menschen in unserem Land zu schaffen“, sagte Lydia HĂŒskens abschließend. Seit Anfang der 1990er-Jahre seien dafĂŒr insgesamt rund 3,8 Milliarden Euro von Bund und Land in die Kommunen geflossen.

Unter dem Motto „StĂ€dte gestalten – Verloren geglaubte Orte wiederbeleben“ zeigte der Wettbewerb in diesem Jahr eine beeindruckende thematische Vielfalt. Die eingereichten BeitrĂ€ge beleuchten unter anderem AnsĂ€tze in den Bereichen Wohnen, soziale Infrastrukturen, Kultur sowie die StĂ€rkung funktionierender und gesellschaftlich relevanter Gemeinwesen.
Der STADTUMBAU AWARD 2025 richtete sich an sachsen-anhaltische Kommunen und private Initiativen, die im Rahmen des Stadtumbaus aktiv sind. Teilnahmeberechtigt waren Projekte, die in den vergangenen sieben Jahren erfolgreich abgeschlossen oder wesentlich weiterentwickelt wurden.


Die fĂŒnf Projekte der Engeren Wahl:

  • Ballenstedt: Der Schlossbahnhof Ballenstedt erstrahlt in neuem Glanz / Wettbewerbsteilnehmer: Edward Vernout und Ingrid Lukens
  • Stadt Halle (Saale): LEHM-BAU-KULTUR in der Schwemme in Halle (Saale) / Wettbewerbsteilnehmer: Schwemme e. V.
  • Landeshauptstadt Magdeburg: Das Ravelin 2 – vom Lost Place zum Tourismusmagnet / Wettbewerbsteilnehmer: Sanierungsverein „Ravelin 2″ e. V.
  • Landeshauptstadt Magdeburg: Hyparschale / Wettbewerbsteilnehmer: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner und Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Magdeburg GmbH (MVGM)
  • Stadt Naumburg (Saale) – Theater im Alten Schlachthof / Wettbewerbsteilnehmer: Stadt Naumburg (Saale)

Ein abschließender Höhepunkt der Preisverleihung war die Übergabe des ersten Exemplars des vom Kompetenzzentrum Stadtumbau druckfrisch herausgegebenen Buches „STADTUMBAU 35“ an die Ministerin. Es ist eine crossmediale Publikation, erschienen aus Anlass des 35. LandesjubilĂ€ums. Im Fokus: Sieger, StĂ€dte und Projekte. Mit QR-Codes zu Filmen, Plakaten und einer digitalen Ausstellung. Kostenfrei erhĂ€ltlich unter: kompetenzzentrum@saleg-service.de

MEHR INFORMATIONEN: www.stadtumbau-award.de

Landesinitiative Smart Cities / Smart Region: Interkommunaler Fachworkshop in Sangerhausen

Am 12. August fand im Rahmen der Landesinitiative Smart Cities/Smart Region, die das Kompetenzzentrum im Auftrag des Ministerium fĂŒr Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt organisiert, der dritte interkommunale Workshop in diesem Jahr statt. Über Kommunen aus Sachsen-Anhalt nahmen an der Veranstaltung im Goldenen Saal der Stadt Sangerhausen teil, die den fachlichen Austausch und die Vernetzung zwischen den Kommunen weiter voranbringen soll.

BegrĂŒĂŸt wurden die Teilnehmenden von Frau Diebes, Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung und Bauen in Sangerhausen, die die Bedeutung interkommunaler Zusammenarbeit fĂŒr die digitale Transformation der StĂ€dte und Gemeinden gerade in einem FlĂ€chenland wie Sachsen-Anhalt betonte.

Im Mittelpunkt des Workshops, der von Marco Brunzel moderiert wurde, standen zwei zentrale Themenbereiche aus den sechs Unterarbeitsgruppen der Landesinitiative:

👉 Digitalisierung kommunaler Bekanntmachungen / Digitales Ortsrecht
Ob digitaler Schaukasten oder BĂŒrger-App – wie lassen sich kommunale Informationen rechtssicher, niedrigschwellig und zielgruppengerecht digital vermitteln? Um diese Frage zu beantworten, braucht es mehr als nur technische Lösungen. Rechtliche Rahmenbedingungen, organisatorische Strukturen und die wirtschaftliche TragfĂ€higkeit mĂŒssen von Anfang an mitgedacht werden.
Ein praktisches Beispiel lieferte die Stadt Harzgerode, die einen Prototypen zur digitalen Veröffentlichung kommunaler Bekanntmachungen vorstellte. In der anschließenden Diskussion wurden Chancen, Wirkungsgrenzen und technische Aspekte des Modells gemeinsam erörtert.

👉 Stadtentwicklungskonzepte im digitalen Wandel
Können klassische Stadtentwicklungskonzepte als strategischer Kompass fĂŒr die digitale Transformation dienen? Diese Frage wurde anhand verschiedener kommunaler AnsĂ€tze diskutiert. Dabei stand auch im Fokus, wie diese – hĂ€ufig förderrelevanten – Konzepte weitergedacht und fĂŒr eine smarte, zukunftsorientierte Kommunalentwicklung genutzt werden können. Katrin Klinkert stellte Herangehensweise der Stadt Sangerhausen vor und ging dabei insbesondere auf digitale Beteiligungsformate fĂŒr BĂŒrgerinnen, BĂŒrger und die lokale Wirtschaft ein. Auch die sich wandelnden Förderlogiken und deren Auswirkungen auf Stadtentwicklungsprozesse wurden thematisiert.

👉 Ausblick
Der nÀchste interkommunale Workshop findet bereits am 28. August im Rahmen der Merseburger Digitaltage statt. Im Mittelpunkt wird dann die Vernetzung der Landesinitiative mit Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft stehen.

Urban Future Global Conference 2025 in ƁódĆș

Das Kompetenzzentrum Stadtumbau hat auf der diesjĂ€hrigen Urban Future Global Conference in ƁódĆș gemeinsam mit Vertretern des Ministerium fĂŒr Infrastruktur und Digitales das Land Sachsen-Anhalt vertreten.

Die Konferenz ĂŒberzeugte durch ein beeindruckendes Zusammenspiel von engagierten Organisator:innen, internationalen Expert:innen sowie Vertreter:innen globaler Metropolregionen. Das vielfĂ€ltige Programm bot durch zahlreiche Impulse, spannende Perspektiven und vielfĂ€ltige Exkursionen ein intensives, interaktives Konferenzerlebnis.

Kreative und professionell moderierte Formate sorgten fĂŒr lebendige Diskussionen zwischen Redner:innen und Publikum – verteilt auf vier zentrale Themenbereiche:
👉 Driving change with networks
👉 Retrofitting buildings
👉 Renaturing cities
👉 Comeback cities

Besonders deutlich wurde, wie essenziell gut funktionierende Netzwerke fĂŒr die strukturelle Transformation von StĂ€dten und Regionen sind – ein Thema, das auch im Kompetenzzentrum in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle spielen wird.

Ein weiterer Fokus lag auf dem nachhaltigen Umbau und der Umnutzung von BestandsgebĂ€uden – ein zentraler Aspekt zukunftsorientierter Stadtentwicklung.

Die BeitrĂ€ge in Themenbereich drei zeigten eindrucksvoll, wie wichtig Natur nicht nur fĂŒr Gesundheit und Wohlbefinden ist, sondern auch fĂŒr gesellschaftlichen Zusammenhalt und das GefĂŒhl von Heimat – mit spannenden Einblicken aus Europa, Asien und Australien.

Den Abschluss bildete die Frage, wie ehemalige IndustriestĂ€dte durch kreative Transformation neue Anziehungskraft entwickeln können. Die Wahl des Veranstaltungsortes – das Vienna House by Wyndham Andel’s ƁódĆș – war hierfĂŒr ein gelungenes Beispiel: Das Hotel befindet sich in einem um 1870 errichteten GebĂ€ude einer ehemaligen Textilfabrik und wurde 2009 mit dem Hotel Design Award in der Kategorie „Umnutzung historischer GebĂ€ude“ ausgezeichnet. Ein besonderes Highlight ist das Schwimmbad des Hotels, das sich mit einer Kantilever-Struktur keck ĂŒber die neue Ausgehmeile des Areals lehnt. Ein ganz besonderer Ort fĂŒr SonnenuntergĂ€nge in Lodz, einer Stadt, die an dieser Stelle ein besonderes Comeback feiern kann.

STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2025 – Preisgericht fĂ€llt Entscheidung

Am 22. Mai tagte das Preisgericht zum Stadtumbau Award Sachsen-Anhalt 2025. Nach einer sechsstĂŒndigen und intensiven Diskussion stand die Siegerin des Preises, der in diesem Jahr zum 8. Mal vergeben wird, fest.

Unter dem Vorsitz von Dr. Elisabeth RĂŒber-SchĂŒtte (Landeskonservatorin, Landesamt fĂŒr Denkmalpflege Sachsen-Anhalt) und Thies Schröder (u.a. Ferropolis, Forum Rathenau e.V.) tauschten sich die Preisrichterinnen und Preisrichter zu insgesamt 14 Projekten aus, die es in die Endauswahl geschafft hatten.

Im Preisgericht wirkten zudem mit:

Ulrich Brinkmann – Architekturjournalist bei der Bauwelt
Maik Grawenhoff – Referatsleiter im Ministerium fĂŒr Infrastruktur und Digitales LSA
Anika Grimm – StĂ€dte und Gemeindebund Sachsen-Anhalt
Peter Köddermann – GeschĂ€ftsfĂŒhrer Baukultur Nordrhein-Westfalen
Dr. Mario Kremling – GeschĂ€ftsfĂŒhrer Kompetenzzentrum Stadtumbau
Ivana Rohr – endboss GmbH
Prof. Axel Teichert – PrĂ€sident der Architektenkammer Sachsen-Anhalt
Prof. Dr. Jeannette van Laak – Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg

Im Kompetenzzentrum beginnt nun die Vorbereitungsphase auf die feierliche Preisverleihung in Gröningen am 6. November 2025, inkl. der Videoproduktion zur Portaitierung der besten Projekte. Bleiben Sie neugierig!

Mehr Informationen zum Wettbewerb und seiner Geschichte finden Sie unter www.stadtumbau-award.de

Foto: Cornelia Heller

22. StĂ€dtenetzkonferenz des Kompetenzzentrums erstmals in Halle (Saale): „Mit Projekten planen? – Events als Motoren der Stadtentwicklung“

Wie können Events als Motoren der Stadtentwicklung funktionieren? Dieser Leitfrage widmete Sich die 22. StÀdtenetzkonferenz des Kompetenzzentrums, die erstmals in Halle (Saale) ausgerichtet wurde.

Am 15. Mai 2025 kamen im Saline-Museum Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Forschung, sowie Wirtschaftsunternehmen aus dem Bereich Stadt- und Regionalentwicklung zusammen, um sich ĂŒber die mittel- und langfristigen Wirkungen einer eventbasierten Stadtentwicklung auszutauschen. Die Veranstaltung bot einen Überblick einschlĂ€giger Events, etwa der IBA Stadtumbau 2010 in Halle oder den intersektoralen Kooperationen, die durch die Landesinitiative Neues EuropĂ€isches Bauhaus regelmĂ€ĂŸig initiiert werden. Frederik Fischer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Neulandia, berichtete außerdem von den Ergebnissen des Summer of pioneers in Dessau-Roßlau.

Die Veranstaltung wurde von StaatssekretĂ€r Sven Haller aus dem Ministerium fĂŒr Infrastruktur und Digitales LSA und Dr. Mario Kremling als GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Kompetenzzentrums eröffnet. Inhaltlich fĂŒhrte Prof. Oliver Ibert vom Leibnitz Institut fĂŒr Raumbezogene Sozialforschung in das Thema ein und steckte in seinem Vortrag das Feld der Unsicherheiten und unvorhersehbaren Erfolge, die im Rahmen großer Events entstehen, ab und ermunterte zu einer Arbeit mit Ambivalenzen.

Besonders im Kontext von Großereignissen, wie zum Beispiel Landesgartenschauen, fiel die Betonung immer wieder auf die Freude und das gemeinsame Erleben im Rahmen stĂ€dtebaulicher Veranstaltungen – Aspekte die jenseits des Berechenbaren zu voller Entfaltung kommen, eben weil das Feiern unter organisatorischer Einbindung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger von StĂ€dten, Menschen zusammenbringen und zwischen ihnen Neues sowie ZufĂ€lliges entstehen lassen. UnabhĂ€ngig von der GrĂ¶ĂŸe der gegeben Events: Immer wieder betonten die Sprecher das gemeinsame Erschaffen von RĂ€umen, das fĂŒr die Stadtentwicklung ein großes kreatives Potential bereithĂ€lt. Vielfach wurde hier die Wichtigkeit betont, Erfolge zu verstetigen, um den „Strohfeuer-Effekt“ und den „Kater danach“ zu einer nachhaltigen Ausrichtung mit Langzeitwirkung in der Entwicklung von Orten werden zu lassen.

Die PrÀsentationen der Veranstaltung finden Sie unter www.kompetenzzentrum-stadtumbau.de/veranstaltungen

Landesinitiative Smart Cities / Smart Region – PrĂ€senzworkshop in Halle (Saale)

Am 29. April 2025 kamen im Rahmen der Landesinitiative „Sachsen-Anhalt digital – Auf dem Weg zu smarten StĂ€dten 2025“ Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Verwaltung und Fachinstitutionen in Halle (Saale) zusammen, um sich ĂŒber den gezielten Einsatz kommunaler Daten und die Potenziale digitaler Zwillinge auszutauschen. Der Workshop wurde vom Kompetenzzentrum in Zusammenarbeit mit City & Bits GmbH und DKSR – Daten-Kompetenzzentrum StĂ€dte und Regionen organisiert.

Im ersten Teil des Tages standen die strategischen Möglichkeiten der Datennutzung in Kommunen im Fokus. In interaktiven Formaten wurden Fragen diskutiert wie:
👉 Welche Daten stehen eigentlich zur VerfĂŒgung?
👉 Wie lassen sie sich sinnvoll strukturieren, verwalten und analysieren?
👉 Wie können daraus konkrete Mehrwerte fĂŒr Verwaltung, Stadtplanung oder BĂŒrgerservices entstehen?

Ein Beispiel war das kommunale Energiemonitoring und die WÀrmeplanung, aber auch praxisnahe Fragen zur Organisation von DatenzugÀngen, Rollenmodellen und Datenkatalogen wurden diskutiert.

Im zweiten Teil richtete sich der Blick auf digitale Zwillinge als zukunftsweisendes Instrument der Stadt- und Regionalentwicklung. Anhand des Beispiels der Stadt Halle wurde veranschaulicht, wie bestehende Geodaten und Fachsysteme miteinander verknĂŒpft und fĂŒr Planung, Simulation und Kommunikation genutzt werden können.

In diesem Zusammenhang wurde auch auf die Regionalkonferenz am 3. Juni 2025 in Halle (Saale) hingewiesen, die gemeinsam mit der Koordinierungs- und Transferstelle Modellprojekte Smart Cities veranstaltet wird. Ziel ist es, den Austausch zu datengetriebener Stadtentwicklung zu vertiefen und weitere Kommunen aus Sachsen-Anhalt zu erreichen.

Besonders wertvoll war der intensive Austausch zwischen den teilnehmenden Kommunen. Dabei wurden konkrete Herausforderungen, AnsĂ€tze und Erfolgsfaktoren diskutiert, die aus kommunaler Sicht besonders relevant sind – sowohl im Hinblick auf den strukturierten Umgang mit Daten als Ressource als auch auf den Einsatz digitaler Zwillinge. Die unterschiedlichen Perspektiven aus StĂ€dten und Regionen halfen dabei, zentrale Bedarfe, offene Fragen und praktikable Lösungen gemeinsam herauszuarbeiten.

Das Kompetenzzentrum organisiert die Landesinitiative im Auftrag des Ministerium fĂŒr Infrastruktur und Digitales LSA.

StÀdtenetzkonferenz am 15. Mai 2025 erstmals in Halle: Mit Projekten planen? Events als Motoren der Stadtentwicklung

Ob Bauausstellungen, Gartenschauen oder Festivals: Veranstaltungen und Großveranstaltungen gelten gemeinhin als Motoren der Stadt- und Regionalentwicklung. FĂŒr ihre Ausrichtung werden Ressourcen, Aufmerksamkeit, Engagement und KreativitĂ€t mobilisiert. Doch wie beeinflussen derlei Events die weitere Entwicklung von StĂ€dten tatsĂ€chlich und nachhaltig? Welche Formate gibt es? Und ist der Nutzen dieser Veranstaltungen nur temporĂ€r oder können erprobte, wirksame Instrumente auch langfristig positive Effekte befördern?

Um diese Fragen rankt sich unter dem Titel „Mit Projekten planen? – Events als Motoren der Stadtentwicklung“ unsere nĂ€chste StĂ€dtenetzkonferenz.

Die Veranstaltung findet am 15. Mai 2025 ab 12:00 Uhr erstmals im Saline-Museum in Halle (Saale) statt.

Übrigens: Veranstaltungsbegleitend haben Sie die Möglichkeit, sich zwei Ausstellungen des Saline-Museums anzuschauen: „Nach den Maschinen. Industriefotografie aus Sachsen-Anhalt“ und „Auf dem Weg zum neuen Saline-Museum – eine museale Transformation“.

Anmeldungen ab sofort via Mail an kompetenzzentrum@saleg.de. Wir freuen uns auf Sie!

Auslobung zum Stadtumbau Award Sachsen-Anhalt 2025 veröffentlicht: StĂ€dte gestalten – verloren geglaubte Orte wiederbeleben

Der STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt geht in seine achte Runde! FĂŒr das Jahr 2025 ruft das Kompetenzzentrum Stadtumbau in der SALEG gemeinsam mit dem Ministerium fĂŒr Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt zur Teilnahme am Wettbewerb „StĂ€dte gestalten – verloren geglaubte Orte wiederbeleben“ auf.

Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative und kreative Revitalisierungen sogenannter verloren geglaubter Orte in Sachsen-Anhalt zu wĂŒrdigen. Die eingereichten BeitrĂ€ge sollen aufzeigen, wie diese „Lost Places“ durch nachhaltige Nutzungsideen, Architektur, Kunst und eine stĂ€dtebauliche Aufwertung zu lebendigen, attraktiven Teilen der Stadtlandschaft werden und einen Beitrag zur kommunalen IdentitĂ€tsstiftung leisten können – kurz: eine wertvolle Ressource bei der Weiterentwicklung unserer StĂ€dte und ihrer Baukultur sind.

Kommunen, EigentĂŒmer, Bauherren, Initiativen und Vereine, welche verloren geglaubte Orte zukunftweisend revitalisierten, denkmalgerecht modernisierten, kreativ nutzen und bewirtschaften, sind aufgerufen, sich mit ihrem Projekt um den STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2025 zu bewerben. Die Unterlagen zur Teilnahme am STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2024 können Sie sich hier herunterladen:

Download Auslobung STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2025

Download Bewerbungsformular STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2025 (Hinweis: die Datei muss im Adobe Reader geöffnet sein, um sie vollstÀndig bearbeiten zu können)

FĂŒr Ihre Bewerbung um den STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2025 senden Sie bitte das Bewerbungsformular und den erforderlichen AnhĂ€ngen bis zum 7. April 2025 an die E-Mail-Adresse des Kompetenzzentrum Stadtumbau AWARD25@kompetenzzentrum-stadtumbau.de. Der fristgerechte Eingang Ihrer Bewerbung wird Ihnen schriftlich per Mail bestĂ€tigt.

Wir freuen uns auf Ihren Wettbewerbsbeitrag und wĂŒnschen Ihnen viel Erfolg!

„Was geht?! Moderne Instrumente der Stadtentwicklung“ – NĂ€chste StĂ€dtenetzkonferenz am 5. Dezember 2024 in Magdeburg

Unsere StĂ€dte verĂ€ndern sich rasant, der Wandel offenbart sich insbesondere in den InnenstĂ€dten und fordert unser Handeln. Wie aber kann zukunftsgewandte, bĂŒrgernahe Stadtentwicklung glĂŒcken? Welche modernen – digitalen, aber auch analogen – Instrumente und „Werkzeuge“ stehen uns dafĂŒr heute zur VerfĂŒgung? Und wie gelingt es, BĂŒrgerinnen und BĂŒrger fĂŒr den Wandlungsprozess zu begeistern, sie erfolgreich zu mobilisieren und fĂŒr ihre Stadt selbstwirksam werden zu lassen?

Um diese Fragen rankt sich unter dem Titel „Was geht?! Moderne Instrumente der Stadtentwicklung“ unsere nĂ€chste StĂ€dtenetzkonferenz, die Perspektiven auf die aktuelle Stadtentwicklung öffnen und zugleich schauen will, mit welchen guten Ideen Kommunen die Herausforderungen meistern.

Die Veranstaltung findet am 5. Dezember 2024 ab 12:00 Uhr im Gesellschaftshaus der Landeshauptstadt Magdeburg statt.

Anmeldungen sind ab sofort via kompetenzzentrum@saleg.de möglich.