Aktuelles

Wissenstransfer-Workshop in Schönebeck: “Wiederbelebung der Innenstädte”

Innenstädte sollen Räume der Begegnung, des Austauschs und der städtischen Identitätsstiftung bleiben. Dafür sind innovative Konzeptionen und Ansätze gefragt, die unsere sachsen-anhaltischen Stadtzentren lebendig gestalten, multifunktional nutzbar und attraktiv machen.

Das Ministerium für Infrastruktur und Digitales Sachsen-Anhalt und das Kompetenzzentrum Stadtumbau laden am

24. März 2022, ab 10:00 Uhr

zu einem gemeinsamen Wissenstransferworkshop zum Thema „Wiederbelebung der Innenstädte“ ein.

Der Workshop richtet sich an jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Stadtentwicklungsämtern und den Marketing- und Wirtschaftsförderungsabteilungen der kommunalen Verwaltungen, die Maßnahmen zur Innenstadtbelebung planen, vorbereiten und dafür Förderanträge erstellen. Wir möchten Sie bitten, die Einladung ggf. zusätzlich an die entsprechenden Stellen weiter zu verteilen.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis 16. März 2022 unter kompetenzzentrum@saleg.de. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Hinweis:

Bitte beachten Sie die am Veranstaltungstag geltenden Bestimmungen der aktuellen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung.

Von der Veranstaltung und deren Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden Bild-, Ton- und Videoaufnahmen gemacht. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Veranstaltung gemachten Fotos, Filmaufnahmen und Interviews in Rundfunk, Fernsehen, Printmedien oder im Internet ohne Anspruch auf Vergütung verbreitet und veröffentlicht werden.

 

Wettbewerbsauslobung: STADTUMBAU AWARD 2022 Städte gestalten – Innenstädte beleben

Stadt- und Umlandbewohner suchen lebendige Stadtzentren. Nicht erst mit Einsetzen der Corona-Pandemie sind insbesondere in strukturschwachen Regionen sichtbare und unsichtbare Veränderungsprozesse in den Innenstädten spürbar. Sich leerende Fußgängerzonen und leerstehende Geschäftsflächen prägen vielerorts das Bild: Der Handel hat seinen Markt ins Internet verlagert.

Doch Innenstädte sollen Räume der Begegnung, des Austauschs und der städtischen Identitätsstiftung bleiben. Deshalb sind innovative Konzeptionen und Ansätze gefragt, die unsere sachsen-anhaltischen Städte lebendig gestalten, multifunktional nutzbar und attraktiv für Einheimische wie Touristen machen.

Das Kompetenzzentrum Stadtumbau in der SALEG ruft gemeinsam mit dem Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt zur Teilnahme am Wettbewerb um den STADTUMBAU AWARD 2022 „Städte gestalten – Innenstädte beleben“ auf.

Ziel des diesjährigen Wettbewerbs ist es, aktuell in Umsetzung befindliche und/oder abgeschlossene Vorhaben und Initiativen zu würdigen, die die unterschiedlichen Qualitäten innerstädtischer Funktionen nachhaltig aufrechterhalten und profilieren. Es werden Beispiele gesucht, die die Innenstadt als vielfältigen Erlebnisraum stärken, städtische Identität stiften und fördern sowie Lebendigkeit in den Stadtzentren bewirken. Vor diesem Hintergrund sollen Ansätze zur Auflösung des Zielkonfliktes zwischen Leben, Mobilität und Konsum vermittelt und das Zusammenspiel von Wohnen – Arbeit – Handel & Gewerbe – Kultur & Freizeit in unseren Innenstädten dargestellt werden.

Bewertbare Kriterien sind:

  • Lebendigkeit / Vielfalt / soziale Gerechtigkeit / Inklusion
  • Lokale Initiativen zur Belebung des Einzelhandels und Marktgeschehens
  • Aufenthaltsqualität und Nutzungsvielfalt im öffentlichen Raum
  • Schaffung attraktiver, konsumfreier Räume
  • Leerstandsmanagement
  • Nutzung der Digitalisierung
  • Mobilitätskonzepte für kurze Wege und klimagerechten Verkehr
  • Verbindung von öffentlichem und privatem Raum
  • Besondere Ergebnisse durch Nutzung des Verfügungsfonds
  • Nutzung kreativer Potenziale
  • Maßnahmen zur Klimaanpassung und Klimaschutz

Wettbewerbsunterlagen

Sachsen-anhaltische Kommunen mit ihren bestehenden Netzwerken, Standortkooperationen und/oder Interessengemeinschaften, die dem übergeordneten Ziel der Innenstadtbelebung dienen, sind aufgerufen, sich mit ihrem Projekt um den STADTUMBAU AWARD 2022 zu bewerben.

Für Ihre Bewerbung um den STADTUMBAU AWARD 2022 senden Sie bitte das Bewerbungsformular mit mindestens 6 bis maximal 10 Fotos und einem einfachen Lageplan des Stadtzentrums bis zum 04. April 2022 an die E-Mail-Adresse des Kompetenzzentrum Stadtumbau in der SALEG – Sachsen-Anhaltinische Landesentwicklungsgesellschaft mbH:

AWARD22@kompetenzzentrum-stadtumbau.de

Download Bewerbungsformular Stadtumbau Award 2022

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter  www.stadtumbau-award.de.

Nominierung und Auswahl der Wettbewerbsbeiträge

Nach Eingang Ihrer Bewerbung wird das Kompetenzzentrum Stadtumbau gemeinsam mit Vertretern des Ministeriums für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt alle Bewerbungen sichten und bewerten. Im Ergebnis dieser Vorauswahl werden 12 Bewerbungen für die Finalrunde nominiert.

Diese 12 Projekte werden anschließend von Mitgliedern der Jury für den STADTUMBAU AWARD 2022 besucht. Dabei sollten die Jurymitglieder die Möglichkeit erhalten, das eingereichte Projekt zu besichtigen und mit dem Projektteam ins Gespräch zu kommen.

Die Jury kommt im Mai 2022 zu ihrer Preisgerichtssitzung zusammen und wählt fünf Bewerbungen in die Engere Wahl und daraus den Gewinner des STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2022.

Der STADTUMBAU AWARD wird am 10. November 2022 in Naumburg (Saale), der Siegerstadt 2021, verliehen. Dabei werden auch die 12 nominierten Beiträge in einer Ausstellung und die fünf Beiträge der Engeren Wahl filmisch präsentiert.

Die Bewerbungsfrist endet am 04. April 2022. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter  www.stadtumbau-award.de.

Hinweis: Die eingereichten Beiträge verbleiben beim Auslober. Mit der Einreichung der Bewerbungsunterlagen überträgt der Teilnehmer den Auslobern die einfachen Nutzungs- und Veröffentlichungsrechte am Beitrag und an allen eingereichten Bildern und Dokumenten. Das Urheberrecht der Verfasser bleibt davon unberührt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Auslober sind berechtigt, die zur Beurteilung zugelassenen Beiträge ohne Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Verfasser werden dabei genannt.

Jeder Teilnehmer erklärt sich durch seine Beteiligung am Wettbewerb mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen einverstanden.

Weitere Hinweise und Informationen entnehmen Sie bitte dem Bewerbungsformular für den Stadtumbau Award 2022.

STADTUMBAU AWARD 2021 verliehen: Der Preis geht nach Naumburg (Saale) mit dem Projekt “Kunstwerk Turbinenhaus”!

Foto: Viktoria Kühne

In Lutherstadt Wittenberg, der Siegerstadt des „Stadtumbau Award 2020“, ist am 11. November 2021 im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Stadthaus der „Stadtumbau Award 2021“ verliehen worden.

Als Sieger des Landeswettbewerbs, der in diesem Jahr unter dem Motto „Städte gestalten – Industriekultur bewahren und erleben“ stand, konnte die

Turbinenhaus Naumburg GbR mit ihrem Projekt „Kunstwerk Turbinenhaus“ in Naumburg (Saale)

gekürt werden. Hier war es in besonderer Weise gelungen, Industriekultur nicht nur zu bewahren, sondern einen kulturellen Ankerpunkt für die Stadt Naumburg (Saale) und die gesamte Region zu schaffen. Die Turbinenhaus Naumburg GbR setzte sich in der Endauswahl gegen zwölf weitere Bewerber durch. Fünf davon kamen in die „Engere Wahl“. Aus deren Mitte ermittelte eine interdisziplinäre Jury den Preisträger.

Fünf Filme setzten während der Preisverleihung die in die „Engere Wahl“ gekommenen Vorhaben in Szene, vertiefende Interviews mit den Hauptprotagonisten der Projekte schlossen sich an. Thies Schröder, der dem Preisgericht als Vorsitzender vorstand, würdigte in seiner Laudatio die beispielhaften und beispielgebenden Wettbewerbsbeiträge der dreizehn Nominierten und des Siegers, sie „zeigen: Industriekultur ist überall. Dass der Stadtumbau Award zum Thema Industriekultur nach Naumburg an die Saale geht, mag überraschen. Aber das dortige Turbinenhaus ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie Industriekultur getragen wird von bürgerschaftlichem Engagement. Wo Bauten Emotionen erzeugen, finden sich Nutzungen. Und das industriekulturelle Erbe, die Erfahrungen wie die Bauten, in denen so viel ‘graue Energie’ steckt, werden immer mehr zum strategischen Mittel der nachhaltigen Stadtentwicklung.“ Die gemeinsamen Auslober, die Ministerin für Infrastruktur und Digitalisierung Dr. Lydia Hüskens sowie der Geschäftsführer des Kompetenzzentrum Stadtumbau Thomas Poege, übergaben an den Preisträger Siegerpokal, Plakette und Urkunde nebst USB-Stick mit dem Film. Der Award ist nicht dotiert.

Die thematische Vielfalt des Wettbewerbs unter dem Motto „Städte gestalten – Industriekultur bewahren und erleben“ reichte in diesem Jahr von besonders identitätsstiftenden Bildungs- und Kulturprojekten, über das Thema Wohnen bis hin zu historischen Parkgaragen. Im Fokus stand zudem der Einzug der Digitalisierung als Querschnittsthema in die geplanten und umgesetzten Maßnahmen. Der „STADTUMBAU AWARD 2021“ richtete sich an Eigentümer, Projektträger, Initiativen sowie Planer, die sich für die Erhaltung und Nutzung von Zeugnissen der Industriekultur in Sachsen-Anhalt engagieren.

 

Die fünf der „Engeren Wahl“

  • Merseburg – Mühleninsel
  • Naumburg (Saale) – Kunstwerk Turbinenhaus
  • Schönebeck (Elbe) – iMUSEt – 200 Jahre treffen Zukunft
  • Wernigerode – Wasserkraftwerk „Steinerne Renne“
  • Zeitz – Alte Nudelfabrik

Alle weiteren Informationen, Fotos und Filme über die fünf nominierten Projekte finden Sie unter www.stadtumbau-award.de.   

 

Preisverleihung STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2021: “Städte gestalten – Industriekultur bewahren”

Industriekultur als Ressource für Stadtentwicklung und Baukultur – diese Botschaft stand im Mittelpunkt des diesjährigen, zum vierten Mal gemeinsam vom Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt und Kompetenzzentrum Stadtumbau in der SALEG Sachsen-Anhaltinische Landesentwicklungsgesellschaft mbH ausgelobten Wettbewerbs um den „STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2021“. Ein interdisziplinär besetztes Preisgericht hatte aus den 13 nominierten Projekten eine „Engere Wahl“ der fünf besten getroffen und aus diesem Pool einen Sieger ermittelt. 

Die Preisverleihung des „STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2021“ findet am 11. November ab 17:30 Uhr im Stadthaus, Lutherstadt Wittenberg, statt.

 

Die Ehrung wird gemeinsam von den Auslobern vorgenommen:

Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, und Thomas Poege, Geschäftsführer des Kompetenzzentrum Stadtumbau.

Die Vorhaben der fünf Nominierten aus der „Engeren Wahl“ sind in Kurzfilmen portraitiert, die während der Veranstaltung zur Uraufführung kommen. Eine flankierende Ausstellung informiert über alle 13 nominierten Projekte.

Die thematische Vielfalt des Wettbewerbs unter dem Motto „Städte gestalten – Industriekultur bewahren und erleben“ reichte in diesem Jahr von besonders identitätsstiftenden Bildungs- und Kulturprojekten, über das Thema Wohnen bis hin zu historischen Parkgaragen. Im Fokus stand zudem der Einzug der Digitalisierung als Querschnittsthema in die geplanten und umgesetzten Maßnahmen. Der „STADTUMBAU AWARD 2021“ richtete sich an Eigentümer, Projektträger, Initiativen sowie Planer, die sich für die Erhaltung und Nutzung von Zeugnissen der Industriekultur in Sachsen-Anhalt engagieren.

Die 13 Nominierten:

  • Aschersleben – Kulturzentrum Alte Hobelei
  • Halle (Saale) – Historische Großgarage Halle Süd
  • Halle (Saale) – Planetarium
  • Helbra – Schmid Schacht – Erlebniswelt Kupfer
  • Merseburg – Konversion ehemaligen Druckerei
  • Merseburg – Mühleninsel
  • Naumburg (Saale) – Kunstwerk im Turbinenhaus
  • Schönebeck (Elbe) – iMUSEt – 200 Jahre treffen Zukunft
  • Tangerhütte – Modelltischlerei der Gießerei
  • Wernigerode – Wasserkraftwerk „Steinerne Renne“
  • Wolfen – Industrie- und Filmmuseum
  • Zeitz – Ehemalige Nudelfabrik
  • Zeitz – ZEKIWA

 Alle weiterführenden Informationen und der Trailer zur Veranstaltung auf: www.stadtumbau-award.de 

    Wissenstransfer-Workshop in Dessau-Roßlau zu “Städtebauförderung, Klimaschutz und Klimaanpassung”

    Foto: Peter Gercke

    Das Bauhaus in Dessau-Roßlau war am 30. September 2021 Kulisse für den ersten Wissenstransferworkshop des Kompetenzzentrum Stadtumbau. Über 75 Vertreter aus 44 Kommunen Sachsen-Anhalts informierten sich über das Thema “Städtebauförderung, Klimaschutz und Klimaanpassung”.

    Das Thema der Veranstaltung war eminent wichtig: Der Erfolg künftiger Anträge auf Städtebauförderung wird maßgeblich davon abhängen, wie es gelingt, geplante Städtebaufördermaßnahmen mit den Belangen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung zu verknüpfen. Der Workshop richtete sich daher in erster Linie an jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den kommunalen Verwaltungen, die Maßnahmen der Städtebauförderung planen, vorbereiten und dafür Förderanträge erstellen. Ziel des Workshops war es, Anregungen für die Planung und Beantragung von Maßnahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung zu vermitteln, die im Rahmen der Städtebauförderung finanziert werden können.

    Neben inhaltlichen Beiträgen des Umweltbundesamts, stellte sich auch das im Juli 2021 neu gegründete Beratungszentrum „KlimaAnpassung“ am Deutschen Institut für Urbanistik den Kommunen vor. Zudem wurden interessante Praxisbeispiele, u.a. aus Magdeburg, Hannover und Dessau, inklusive einem Stadtrundgang, gezeigt.

    Die Vorträge stehen unter Konferenzen | Kompetenzzentrum Stadtumbau für Sie zum Download bereit.

    Eine Fotostrecke zur Veranstaltung finden Sie hier:  Fotos | Kompetenzzentrum Stadtumbau

     

     

    Städtenetzkonferenz 2.0: „Klimarelevante Maßnahmen in der Stadtentwicklung“ am 01. Juli 2021 in der Magdeburger Johanniskirche

    Das bewährte Format der Städtenetzkonferenz kommt zurück aus seiner pandemiebedingten Zwangspause: Am 01. Juli 2021 findet ab 12.00 Uhr in der Magdeburger Johanniskirche die 16. Städtenetzkonferenz des Kompetenzzentrum Stadtumbau statt.

    Die Veranstaltung können Sie an dieser Stelle ab 13.00 Uhr auch als Livestream verfolgen:

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    Das Thema der Konferenz zielt auf die neue Städtebauförderrichtlinie, in der insbesondere der Aspekt eine gewichtige Rolle einnimmt. Neben Wortbeiträgen von Minister Thomas Webel wird Corinna Altenburg vom Deutschen Institut für Urbanistik Berlin über klimarelevante Trends in der Stadtentwicklung sprechen. Zudem berichten der Leiter des Stadtplanungsamts Magdeburg, Dr. Matthias Lerm, sowie der Beigeordnete für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Halle (Saale) René Rebenstorf über Praxisbeispiele aus ihren Städten.

    Sie können sich für die Veranstaltung bis zum 15. Juni 2021 unter kompetenzzentrum@saleg.de anmelden.

     

     PROGRAMM

     ab 12:00 Uhr Registrierung

    Mittagsimbiss

    13:00 Uhr Begrüßung

    Thomas Poege, Geschäftsführer Kompetenzzentrum Stadtumbau

    13:05 Uhr Eröffnung

    Minister Thomas Webel, Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt

     

    13:15 Uhr Corinna Altenburg

    Deutsches Institut für Urbanistik, Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz

    Klimagerechte Maßnahmen in der Stadtentwicklung – eine Einführung

     

    13:30 Uhr René Rebenstorf

    Beigeordneter für Umwelt und Stadtentwicklung Halle (Saale)

    Klima, Energie, Mobilität – Best practice aus der Händelstadt

     

    13:45 Uhr Dr. Matthias Lerm

    Leiter des Stadtplanungsamtes Landeshauptstadt Magdeburg

    Die klimagerechte Stadt – Wohnprojekte aus der Landeshauptstadt

     

    14:00 Uhr Podiumsdiskussion

    Journalistin Cornelia Heller im Gespräch mit

    Corinna Altenburg | René Rebenstorf | Dr. Matthias Lerm

     

    14:30 Uhr Rückblick und Ausblick

    Thomas Poege, Geschäftsführer Kompetenzzentrum Stadtumbau

     

    Hinweis: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen Hygiene- und Abstandsregeln. Zutritt zur Johanniskirche erhalten nur negativ getestete, genesene oder geimpfte Personen. Wir möchten Sie bitten, entsprechende Nachweise bei der Teilnehmerregistrierung vorzulegen.

     Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und wünschen eine gute Anreise.

     

    Auslobung Wettbewerb STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2021

    STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2021:

    Städte gestalten – Industriekultur bewahren und erleben

    Sachsen-Anhalt blickt stolz auf seine Industriegeschichte zurück. Auf Schritt und Tritt begegnen uns zwischen Altmark und Elstertal, Harz und Annaburger Heide Zeugen der Industriekultur, welche uns viele technische Denkmale und gebaute Monumente hinterlassen haben. Industriekultur weckt die Neugier von Jung und Alt. Sie symbolisiert gleichermaßen monumentale technische Artefakte wie auch eine ganz eigene Mentalität, die Landschaften verändert und uns das heute vertraute Leben erst möglich gemacht haben.

    Das Kompetenzzentrum Stadtumbau in der SALEG ruft gemeinsam mit dem Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt zur Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb um den Stadtumbau Award 2021 „Städte gestalten – Industriekultur bewahren und erleben“ auf! Der Wettbewerb ist ein Beitrag zur Initiative des Landes Sachsen-Anhalt „INDUSTRIE+KULTUR+GESCHICHTE ERLEBEN“.

    Sie sanieren ein Monument der Industriekultur, nutzen es neu und vermitteln seine Geschichte? Sie entwickeln an diesem Ort neue Formen des Wohnens, der Bildung und Forschung, der Kunst und Kultur? Dann bewerben Sie sich für den Stadtumbau AWARD Sachsen-Anhalt 2021 und machen Sie lebendige Industriekultur erlebbar!

    Ziel des Wettbewerbs ist es, den baulichen Fonds des industriellen Zeitalters in seiner Rolle als Ressource für Stadtentwicklung und Baukultur besonders hervorzuheben. Relevante Aspekte dabei können sein:

     

    • Architektur, Kunst & Design: Industriekulturelle Objekte als Ideenstifter für die Verbindung von Denkmalschutz und Immobiliennutzung
    • Integration von Bildung und Forschung: Industriekultur vermitteln; Bildungsangebote bzw. -aktivitäten entwickeln
    • Wirtschaft und Arbeit: Entstehung neuer Wirtschaftszweige; Erforschung, Erprobung und Etablierung neuer Produktions- und Arbeitsformen
    • Politik und Gesellschaft: geeignete Rahmenbedingungen für Vereine, Initiativen, Private, Stiftungen, als Treiber für die Entwicklung neuer Nutzungs- und Eigentumsformen (shared economy, Co-Working etc.)
    • ressourcensparend – generationengerecht – klimaneutral:
      nachhaltige Energieversorgung und Infrastruktur; CO2-Neutralität; Ressourcenschonung; verantwortungsvoller, respektvoller Umgang mit dem prägenden Charakter des Objekts auf Landschaft und Schutzgüter
    • neue Vermittlungsformen für kulturelle Bildung und Kulturtourismus: Industriekultur erlebbar machen; neue Kooperationsformen: Vernetzung und gemeinsame Angebote mit anderen Zeugen der Industriekultur sowie anderen Kultur- und Bildungspartnern
    • Digitalisierung und neue Kommunikationswege (mit Bezug auf einen oder mehrere der o. g. Aspekte)

    Wettbewerbsunterlagen

    Alle Eigentümer, Projektträger, Initiativen sowie Planer, die sich für die Erhaltung und Nutzung von Zeugnissen der Industriekultur in Sachsen-Anhalt engagieren, sind aufgerufen sich zu bewerben.

    Für Ihre Bewerbung für den Stadtumbau Award 2021 senden Sie bitte das Bewerbungsformular mit 10 Fotos und einem einfachen Lageplan bis zum 10.Mai an die E-Mail-Adresse des Kompetenzzentrums Stadtumbau in der SALEG – Sachsen-Anhaltinische Landesentwicklungsgesellschaft mbH:

    AWARD21@kompetenzzentrum-stadtumbau.de

    Download Bewerbungsformular Stadtumbau Award 2021

    Nominierung und Bewertung der Wettbewerbsbeiträge

    Nach Eingang Ihrer Bewerbung wird das Kompetenzzentrum Stadtumbau gemeinsam mit Vertretern des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt alle Bewerbungen sichten und bewerten. Die Mitwirkung des Ministeriums für Kultur sowie des Landesamtes für Archäologie und Denkmalpflege ist angefragt. Im Ergebnis dieser Vorauswahl werden 12 Bewerbungen für den Wettbewerb nominiert.
    Diese 12 Projekte werden anschließend von Mitgliedern der Jury für den Stadtumbau Award 2021 besucht. Dabei sollten die Jurymitglieder die Möglichkeit erhalten, dass eingereichte Projekt zu besichtigen und mit Eigentümern, Bauherrenvertretern und Nutzern ins Gespräch zu kommen. Wünschenswert wäre auch das Gespräch mit den Architekten, die das Projekt geplant haben und ihre Planungen kurz erläutern.

    Die Jury kommt dann zu ihrer Jurysitzung zusammen und wählt fünf Bewerbungen für die Engere Wahl und daraus den Gewinner des Stadtumbau Award Sachsen-Anhalt 2021.

    Der Stadtumbau Award wird voraussichtlich im November 2021 verliehen. Dabei werden auch die nominierten Beiträge und die Beiträge der Engeren Wahl präsentiert. Der konkrete Termin und Ort der Verleihung des Stadtumbau Award 2021 wird rechtzeitig bekannt gegeben.

    Die Bewerbungsfrist endet am 10. Mai 2021

    Hinweis: Die eingereichten Beiträge verbleiben beim Auslober. Mit der Einreichung der Bewerbungsunterlagen überträgt der Teilnehmer den Auslobern die einfachen Nutzungs- und Veröffentlichungsrechte am Beitrag und an allen eingereichten Bildern und Dokumenten. Das Urheberrecht der Verfasser bleibt davon unberührt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Auslober sind berechtigt, die zur Beurteilung zugelassenen Beiträge ohne Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Verfasser werden dabei genannt.

    Jeder Teilnehmer erklärt sich durch seine Beteiligung am Wettbewerb mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen einverstanden.

    Weitere Hinweise und Informationen entnehmen Sie bitte dem Bewerbungsformular für den Stadtumbau Award 2021.

    STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2020: Der Preis geht nach Lutherstadt Wittenberg!

    © Viktoria Kühne

    In einer online per Video-Live-Stream übertragenen Preisverleihung ist heute, am 27. Januar 2021, der STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2020 verliehen worden. Den Landeswettbewerb, der in 2020 im Zeichen des Jubiläums „30 Jahre Sachsen-Anhalt“ stand, gewann die Lutherstadt Wittenberg!

    Die Jury würdigte mit dem Preis im Besonderen die beharrliche und vorausschauende Sanierung und Erneuerung der historischen Altstadt Wittenbergs in den vergangenen drei Jahrzehnten. IBA-Projekt und Netzwerk „Campus Wittenberg“ hatten die Profilierung einer neuen Bildungslandschaft aus staatlichen, privaten und kirchlichen Bildungseinrichtungen initiiert. Zudem war es mit Blick auf das 500. Reformationsjubiläum 2017 gelungen, in Gemeinsamkeit von Land, Evangelischer Kirche, Stadt und Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt Reformationsgedenkstätten und touristische Infrastruktur neu zu ordnen. Preisgekrönte Neubau- und Sanierungsvorhaben wurden realisiert.

    Lutherstadt Wittenberg steht in diesem Sinne stellvertretend für den in 30 Jahren Sachsen-Anhalt geleisteten Stadtumbau, eine Erfolgsgeschichte, wie der Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt und Schirmherr Thomas Webel betonte: „Sachsen-Anhalt ist ein lebens- und wohnenswertes Bundesland für Jung und Alt, für Singles und Familien. Und das unterstreicht auch der STADTUMBAU AWARD. Zum Doppeljubiläum – 30 Jahre Sachsen-Anhalt und 30 Jahre Stadtumbau – ehren wir eine städtebauliche Gesamtstrategie mit nachhaltiger Wirkung, in die das bürgerschaftliche Engagement aktiv mit eingebunden ist. Der Preis ist somit Auszeichnung für Mut, Innovationsgeist und Durchhaltevermögen all derer, die Preisverdächtiges, Preiswürdiges und Vorbildhaftes beim Stadtumbau in unserem Land geleistet haben.”

    In einem dreistufigen Wettbewerbsverfahren unter 46 Stadtumbaustädten des Landes hatte ein Nominierungsgremium 15 aus 30 Städten unter einheitlichen Parametern untersucht und bewertet. Am 27. Mai 2020 traf die interdisziplinäre Expertenjury, darunter Akteure auf Bundes- und Landesebene, ihre Engere Wahl mit Aschersleben, Hansestadt Stendal, Lutherstadt Eisleben, Lutherstadt Wittenberg sowie Naumburg (Saale) – und kürte den Sieger.

    Im Sommer 2020 produzierte Filme mit Porträts dieser fünf wurden während der Preisverleihung digital uraufgeführt. Die gemeinsamen Auslober, das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr sowie das Kompetenzzentrum Stadtumbau Sachsen-Anhalt, waren via Livestream zugeschaltet. Minister Thomas Webel verkündete aus seinem Ministerium feierlich den Preisträger. Kompetenzzentrum-Geschäftsführer Thomas Poege übergab Corona-konform vor Ort Plakette, Urkunde und DVD mit dem Film an den Oberbürgermeister der Lutherstadt Wittenberg Torsten Zugehör, dazu auch das flankierend zum Award erschienene Buch „Stadtumbau 30“. Die Publikation spiegelt in atmosphärischen Städtebildern das Erreichte wider, lässt Protagonisten sprechen und würdigt die große Gemeinschaftsleistung.

    Siegerstadt Wittenberg

     

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