Aktuelles
Jetzt wieder erhältlich: Crossmediale Publikation „stadtumbau 35 – Der Stadtumbau Award Sachsen-Anhalt 2018 – 2025“

Mit so viel Interesse haben wir nicht gerechnet!
Die Nachfrage nach unserer crossmedialen Publikation „stadtumbau 35 – Der STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt“ war so groß, dass die erste Auflage schnell vergriffen war.
Deshalb haben wir eine 2. Auflage haben wir mit freundlicher Unterstützung des Ministerium für Infrastruktur und Digitales LSA beauftragt – und freuen uns, dass das Buch ab sofort wieder verfügbar ist!
Seit 2018 würdigt der STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt herausragende Projekte, engagierte Städte und innovative Ansätze der Stadtentwicklung. Zum 35. Landesgeburtstag ist daraus eine Publikation entstanden, die diese Entwicklungen sichtbar macht.
Mit dabei:
• 144 Seiten voller Einblicke in Stadtentwicklung, Aufbruch und zukunftsweisende Projekte
• QR-Codes zu Filmen, Plakaten und weiterführenden Informationen
• eine digitale Ausstellung
• Einblicke in prämierte Projekte und ihre Wirkung
Vielen Dank für das große Interesse und die vielen Bestellungen. Jetzt wieder kostenfrei erhältlich über kompetenzzentrum@saleg-service.de
Neue Publikationsreihe „Positionen – Perspektiven“ beleuchtet Trends und Perspektiven im Stadtumbau

Mit der Veröffentlichung des ersten Positionspapiers startet das Kompetenzzentrum Stadtumbau eine neue Publikationsreihe unter dem Titel „Positionen – Perspektiven“. Ziel der Reihe ist es, aktuelle Herausforderungen der Stadtentwicklung aufzugreifen, fachlich einzuordnen und Impulse für Praxis, Verwaltung und Politik zu geben.
Den Auftakt bildet die erste Ausgabe mit dem Titel „Stadtumbau Award Sachsen-Anhalt 2025 – Spezifische Trends, Tendenzen und Schlussfolgerungen“. Das Positionspapier analysiert die eingereichten Projekte und arbeitet übergreifende Entwicklungen sowie zentrale Erkenntnisse für die zukünftige Stadtentwicklung heraus.
Mit der Veröffentlichungsreihe soll ein weiterer Baustein geschaffen werden, um Trends zu identifizieren, Wissen zu bündeln, Debatten anzustoßen und den fachlichen Austausch zu stärken.
Städtenetzkonferenz zum Thema „Innenstadt“ am 16. April 2026 in Magdeburg

Die klassische, monostrukturierte Innenstadt gehört der Vergangenheit an. Aber welche Funktionen tragen unsere Zentren wirklich in die Zukunft? Wie wandeln wir Nutzungskonflikte in echte Entwicklungschancen um? Am 16. April 2026 im Gesellschaftshaus Magdeburg führen wir die Perspektiven zusammen: Von Wohnen und Handel über die Kreativwirtschaft bis hin zu zivilgesellschaftlichen Impulsen.
Das Programm mit Referentinnen und Referenten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft finden Sie hier.
Neben den Vorträgen steht der persönliche Austausch im Fokus. Nutzen Sie den Mittagsimbiss sowie Kaffee und Kuchen am Nachmittag, um Vernetzungen zu vertiefen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam über die Zukunft unserer Städte zu diskutieren.
📅 Wann: 16. April 2026, ab 12:00 Uhr
📍 Wo: Gesellschaftshaus Magdeburg
📧 Anmeldung ab sofort per Mail: kompetenzzentrum@saleg-service.de
Seien Sie dabei und gestalten Sie mit! Wir freuen uns auf Sie.
Auslobung zum STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2026 veröffentlicht: „Städte gestalten – Zukunft findet Platz“

Zum neunten Mal wird 2026 der STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt verliehen. Das Kompetenzzentrum Stadtumbau in der SALEG Service GmbH richtet den Wettbewerb gemeinsam mit dem Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt unter dem Titel „Städte gestalten – Zukunft findet Platz“ aus und lädt zur Beteiligung ein.
Plätze prägen das Gesicht unserer Städte und Gemeinden. Sie sind Orte der Begegnung, des Austauschs und der Erholung und tragen wesentlich zur Lebensqualität und Identität einer Kommune bei. Ob Marktplatz, Bahnhofsvorplatz, Quartiersplatz oder Stadtpark – qualitätsvoll gestaltete öffentliche Räume schaffen Orientierung, verbinden Funktionen und stärken das städtische Miteinander.
Das Kompetenzzentrum Stadtumbau in der SALEG Service GmbH ruft gemeinsam mit dem Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt zur Teilnahme am Wettbewerb um den STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2026 unter dem Motto „Städte gestalten – Zukunft findet Platz“ auf.
Gesucht werden Projekte, die öffentlichen Räumen durch innovative Konzepte und qualitätsvolle Planung neue Impulse verliehen haben. Dazu zählen unter anderem Markt- und Bahnhofsvorplätze, Quartiers- und Grünflächen, historische Plätze mit zeitgemäßen Nutzungskonzepten, temporäre oder hybride Formate. Besonders berücksichtigt werden Vorhaben, die querschnittliche Themen wie Klimaanpassung, soziale Teilhabe, nachhaltige Mobilität, Barrierefreiheit oder partizipative Planungsprozesse integrieren. Voraussetzung ist die öffentliche Zugänglichkeit der Projekte.
Ausgezeichnet werden abgeschlossene Vorhaben, die innerhalb der vergangenen zehn Jahre realisiert wurden und deren Wirkung bis heute nachvollziehbar ist.
Zur Bewerbung eingeladen sind Städte und Kommunen ebenso wie Planungsbüros, Architektinnen und Architekten, Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten, Initiativen, Vereine sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen.
Die Unterlagen zur Teilnahme am STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2026 können Sie sich hier herunterladen:
Download Auslobung STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2026
Download Bewerbungsformular STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2026 (Hinweis: die Datei muss im Adobe Reader geöffnet sein, um sie vollständig bearbeiten zu können)
Für Ihre Bewerbung um den STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2026 senden Sie bitte das Bewerbungsformular und den erforderlichen Anhängen bis zum 2. April 2026 an die E-Mail-Adresse des Kompetenzzentrum Stadtumbau AWARD26@kompetenzzentrum-stadtumbau.de. Der fristgerechte Eingang Ihrer Bewerbung wird Ihnen schriftlich per Mail bestätigt.
Wir freuen uns auf Ihren Wettbewerbsbeitrag und wünschen Ihnen viel Erfolg!
Jugendpresseball 2025: „Goldene Feder“ verliehen – Neuer MID-Sonderpreis zeichnet Beitrag zu Lost Places aus
Beim diesjährigen Jugendpresseball hat fjp>media erneut die „Goldene Feder“ verliehen – den traditionsreichen Preis des landesweiten Schülerzeitungswettbewerbs. In diesem Jahr gingen 39 Einreichungen ins Rennen: 25 Schülerzeitungen, 14 Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten sowie Beiträge in insgesamt acht Kategorien. Ausgezeichnet wurden Print-Zeitungen, Podcasts und Videobeiträge aus allen Schulformen – von Grundschulen über Förder- und Sekundarschulen bis hin zu Gymnasien.
Erstmals wurde 2025 der Sonderpreis des Ministeriums für Infrastruktur und Digitales (MID) vergeben: Er entstand im Rahmen der Kampagne zum Stadtumbau Award 2025 des Kompetenzzentrum Stadtumbau, der unter dem Motto „Städte gestalten – Verloren geglaubte Orte wiederbeleben“ ausgelobt wurde. Prämiert wurden Arbeiten, die zeigen, welches Potenzial in verlassenen oder umgenutzten Orten steckt – sei es durch nachhaltige Ideen, architektonische Perspektiven oder Fragen der städtischen Identität (mehr unter www.stadtumbau-award.de).
Der mit 500 Euro dotierte Preis ging an Till Menzel für seinen Beitrag „Vom Third Place zum Lost Place“. Der Text überzeugte die Jury durch eine starke Rechercheleistung und die gesellschaftspolitische Relevanz des Themas.
Ausgezeichnete Analyse zum Clubsterben in Halle (Saale)
Menzel widmet sich in seinem Artikel dem Phänomen des Clubsterbens in Halle (Saale). Er beschreibt, warum Clubs als „Third Places“ – also soziale Orte jenseits von Zuhause und Arbeit – an Bedeutung verlieren. Gestützt auf soziologische Einschätzungen, unter anderem von Prof. Reinhold Sackmann, zeigt er, wie Clubs traditionell zur sozialen Durchmischung beitragen und für Jugendliche identitätsstiftend wirken. Menzel führt Entwicklungen wie Online-Dating-Plattformen, die Corona-Pandemie und deren wirtschaftliche Folgen als zentrale Gründe für die Schließungswelle an.
Die Laudatio auf den Preisträger hielt die Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens. Sie würdigte Menzels Beitrag als wichtigen Impuls für die Diskussion über urbane Räume.
Den preisgekrönten Text können Sie hier lesen: Vom Third Place zum Lost Place – Hastuzeit
Städtenetzkonferenz „Digitale Stadtentwicklung und Smart City: Gemeinsam die digitale Zukunft bauen“

Seit Anfang 2023 vernetzt die Landesinitiative Smart City / Smart Region im Auftrag des Ministerium für Infrastruktur und Digitales zahlreiche Kommunen im Land und schafft Raum für echten interkommunalen Wissenstransfer. In Workshops, Fachgruppen und Pilotprojekten wurde intensiv daran gearbeitet, wie Digitalisierung, Daten und digitale Werkzeuge kommunale Aufgaben spürbar erleichtern können – von nutzbaren Planungsdaten über Bürger-Apps bis hin zu digitalen Zwillingen.
Zum Jahresende möchten wir diese gemeinsame Arbeit in den Mittelpunkt stellen und laden Sie herzlich zur Städtenetzkonferenz ein:
📅 Donnerstag, 11. Dezember 2025
🕛 ab 12:00 Uhr
📍 Gesellschaftshaus Magdeburg, Schönebecker Str. 129
Im Fokus der Veranstaltung stehen:
👉 Ergebnisse der sechs Unterarbeitsgruppen
👉 Konkrete Prototypen und interkommunale IT-Infrastrukturen
– z. B. Planungsdaten „auf Knopfdruck“, Digitale Satzungen, Digitaler Zwilling, Bürger-Apps
👉 Ein gemeinsamer Blick auf die nächsten Schritte für 2026/27
👉 Potenziale für Übertragbarkeit und relevante Fördermöglichkeiten
Wir freuen uns auf einen offenen Austausch und praxisnahe Impulse!
Bitte melden Sie sich per formloser E-Mail via kompetenzzentrum@saleg.de oder über unser Anmeldeformular an:
Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme.

Save the Date: Städtenetzkonferenz am 11. Dezember 2025

Am 11. Dezember 2025 veranstaltet das Kompetenzzentrum Stadtumbau ab 12 Uhr im Gesellschaftshaus der Landeshauptstadt Magdeburg die nächste Städtenetzkonferenz.
Unter dem Titel „Smart City & Stadtentwicklung: Gemeinsam an der digitalen Zukunft bauen“ erörtern wir in spannenden Vorträgen und Diskussionen die Potenziale der Digitalisierung für eine moderne Verwaltung, eine nachhaltige Infrastruktur und die Steigerung der Lebensqualität in den Kommunen Sachsen-Anhalts. Ein Programmschwerpunkt wird dabei die Vorstellung des aktuellen Arbeitsstandes der Landesinitiative Smart Cities/Smart Region sein.
Welche Impulse wurden hier und darüber hinaus im Land Sachsen-Anhalt bereits gesetzt? Welche Synergien entstehen? Und wie kann die Förderlandschaft gezielt zur Umsetzung digitaler Lösungen zum Wohle kommunaler Entwicklungen beitragen?
Bitte merken Sie sich diesen Termin bereits heute vor. Ab Mitte November können Sie sich für die Veranstaltung anmelden.
STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2025 verliehen: Zum zweiten Mal zwei Preisträger – Projekte in Halle (Saale) und Naumburg (Saale) ausgezeichnet.

In Gröningen, der Stadt des Vorjahressiegers, ist am 6. November 2025 im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Kulturhaus der STADTUMBAU AWARD Sachsen-Anhalt 2025 verliehen worden.
Zum zweiten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs kürte das Preisgericht zwei Preisträgerinnen: Als Preisträgerinnen des Landeswettbewerbs, der in diesem Jahr unter dem Motto „Städte gestalten – Verloren geglaubte Orte wiederbeleben“ stand, wurden die Projekte
LEHM-BAU-KULTUR in der Schwemme in Halle (Saale)
und
Theater im Alten Schlachthof in Naumburg (Saale)
gekürt.
In Halle (Saale) war es dem Schwemme e.V. gelungen, Denkmalpflege, Baukultur und gesellschaftliches Engagement zu vereinen. „Stadtumbau als gesellschaftliche Aufgabe lässt sich nirgends besser erläutern als anhand der Schwemme“, erklärt Jurymitglied Ulrich Brinkmann, Architekturjournalist bei der Fachzeitschrift „Bauwelt“. Ein breites gesellschaftliches Engagement der Bürgerinnen und Bürger trägt die Vision, den Ort mitten in Halles Innenstadt wiederbeleben zu wollen. Zudem werde mit dem Thema LEHM-BAU-KULTUR eine Richtungsänderung im nachhaltigen Bauen vorgeschlagen, die dem Aspekt des Substanzerhalts Rechnung trägt.
In Naumburg (Saale) wurde die Transformation eines ehemaligen Schlachthofs, der über 20 Jahre ein Lost Place war, zu einem städtischen Theater ausgezeichnet. Dr. Mario Kremling, Jurymitglied und Geschäftsführer des auslobenden Kompetenzzentrum Stadtumbau: „Hier wurde mit einem relativ geringen Finanzaufwand ein neuer Standort für Kunst und Kultur in einem ehrwürdigen Denkmal geschaffen“. Der neu entstandene multifunktionale Veranstaltungsort erzeuge zahlreiche Synergieeffekte, die dem ehemaligen „Lost Place“ eine langfristige Nutzung zuweisen.
Fünf Filme setzten während der Preisverleihung die nominierten Projekte in Szene, vertiefende Interviews mit den Hauptprotagonisten der Projekte schlossen sich an. „Lange aufgegebenen Gebäudebestand zu revitalisieren und in neue Nutzung zu bringen, ob zum Wohnen, Arbeiten, für die Kultur oder den sozialen Zusammenhalt als ‚Dritte Orte‘, ist Umbaukultur im besten Sinn. Baukulturelles Erbe wird bewahrt und Identität gestärkt“, betonte die Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens. Die gemeinsamen Auslober, die Ministerin Dr. Lydia Hüskens sowie der Geschäftsführer des Kompetenzzentrum Stadtumbau, Dr. Mario Kremling, übergaben an die Preisträger die Siegerpokale, alle weiteren Gewürdigten erhielten wie die Sieger eine Urkunde nebst USB-Stick mit den Filmen. Der Award ist nicht dotiert.
„Einen STADTUMBAU AWARD gibt es tatsächlich nur in Sachsen-Anhalt“, hob die Ministerin hervor. Die jährlich wechselnden Schwerpunktthemen und die beständige Austragung hätten den Preis längst auch überregional bekannt gemacht.
„Unser Land hat sich in den zurückliegen Jahrzehnten – nicht zuletzt auch dank der Städtebauförderung von Bund und Land – beeindruckend entwickelt. Heute stehen unsere Städte und Gemeinden für Lebensqualität, in denen moderne Architektur auf liebevoll bewahrte Denkmäler trifft. Klar ist auch, wir sind noch lange nicht fertig. Wir wollen weiterhin die Kommunen dabei unterstützen, lebenswerte Räume für die Menschen in unserem Land zu schaffen“, sagte Lydia Hüskens abschließend. Seit Anfang der 1990er-Jahre seien dafür insgesamt rund 3,8 Milliarden Euro von Bund und Land in die Kommunen geflossen.
Unter dem Motto „Städte gestalten – Verloren geglaubte Orte wiederbeleben“ zeigte der Wettbewerb in diesem Jahr eine beeindruckende thematische Vielfalt. Die eingereichten Beiträge beleuchten unter anderem Ansätze in den Bereichen Wohnen, soziale Infrastrukturen, Kultur sowie die Stärkung funktionierender und gesellschaftlich relevanter Gemeinwesen.
Der STADTUMBAU AWARD 2025 richtete sich an sachsen-anhaltische Kommunen und private Initiativen, die im Rahmen des Stadtumbaus aktiv sind. Teilnahmeberechtigt waren Projekte, die in den vergangenen sieben Jahren erfolgreich abgeschlossen oder wesentlich weiterentwickelt wurden.
Die fünf Projekte der Engeren Wahl:
- Ballenstedt: Der Schlossbahnhof Ballenstedt erstrahlt in neuem Glanz / Wettbewerbsteilnehmer: Edward Vernout und Ingrid Lukens
- Stadt Halle (Saale): LEHM-BAU-KULTUR in der Schwemme in Halle (Saale) / Wettbewerbsteilnehmer: Schwemme e. V.
- Landeshauptstadt Magdeburg: Das Ravelin 2 – vom Lost Place zum Tourismusmagnet / Wettbewerbsteilnehmer: Sanierungsverein „Ravelin 2″ e. V.
- Landeshauptstadt Magdeburg: Hyparschale / Wettbewerbsteilnehmer: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner und Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Magdeburg GmbH (MVGM)
- Stadt Naumburg (Saale) – Theater im Alten Schlachthof / Wettbewerbsteilnehmer: Stadt Naumburg (Saale)
Ein abschließender Höhepunkt der Preisverleihung war die Übergabe des ersten Exemplars des vom Kompetenzzentrum Stadtumbau druckfrisch herausgegebenen Buches „STADTUMBAU 35“ an die Ministerin. Es ist eine crossmediale Publikation, erschienen aus Anlass des 35. Landesjubiläums. Im Fokus: Sieger, Städte und Projekte. Mit QR-Codes zu Filmen, Plakaten und einer digitalen Ausstellung. Kostenfrei erhältlich unter: kompetenzzentrum@saleg-service.de
MEHR INFORMATIONEN: www.stadtumbau-award.de
Landesinitiative Smart Cities / Smart Region: Interkommunaler Fachworkshop in Sangerhausen

Am 12. August fand im Rahmen der Landesinitiative Smart Cities/Smart Region, die das Kompetenzzentrum im Auftrag des Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt organisiert, der dritte interkommunale Workshop in diesem Jahr statt. Über Kommunen aus Sachsen-Anhalt nahmen an der Veranstaltung im Goldenen Saal der Stadt Sangerhausen teil, die den fachlichen Austausch und die Vernetzung zwischen den Kommunen weiter voranbringen soll.
Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Frau Diebes, Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung und Bauen in Sangerhausen, die die Bedeutung interkommunaler Zusammenarbeit für die digitale Transformation der Städte und Gemeinden gerade in einem Flächenland wie Sachsen-Anhalt betonte.
Im Mittelpunkt des Workshops, der von Marco Brunzel moderiert wurde, standen zwei zentrale Themenbereiche aus den sechs Unterarbeitsgruppen der Landesinitiative:
👉 Digitalisierung kommunaler Bekanntmachungen / Digitales Ortsrecht
Ob digitaler Schaukasten oder Bürger-App – wie lassen sich kommunale Informationen rechtssicher, niedrigschwellig und zielgruppengerecht digital vermitteln? Um diese Frage zu beantworten, braucht es mehr als nur technische Lösungen. Rechtliche Rahmenbedingungen, organisatorische Strukturen und die wirtschaftliche Tragfähigkeit müssen von Anfang an mitgedacht werden.
Ein praktisches Beispiel lieferte die Stadt Harzgerode, die einen Prototypen zur digitalen Veröffentlichung kommunaler Bekanntmachungen vorstellte. In der anschließenden Diskussion wurden Chancen, Wirkungsgrenzen und technische Aspekte des Modells gemeinsam erörtert.
👉 Stadtentwicklungskonzepte im digitalen Wandel
Können klassische Stadtentwicklungskonzepte als strategischer Kompass für die digitale Transformation dienen? Diese Frage wurde anhand verschiedener kommunaler Ansätze diskutiert. Dabei stand auch im Fokus, wie diese – häufig förderrelevanten – Konzepte weitergedacht und für eine smarte, zukunftsorientierte Kommunalentwicklung genutzt werden können. Katrin Klinkert stellte Herangehensweise der Stadt Sangerhausen vor und ging dabei insbesondere auf digitale Beteiligungsformate für Bürgerinnen, Bürger und die lokale Wirtschaft ein. Auch die sich wandelnden Förderlogiken und deren Auswirkungen auf Stadtentwicklungsprozesse wurden thematisiert.
👉 Ausblick
Der nächste interkommunale Workshop findet bereits am 28. August im Rahmen der Merseburger Digitaltage statt. Im Mittelpunkt wird dann die Vernetzung der Landesinitiative mit Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft stehen.
Urban Future Global Conference 2025 in Łódź

Das Kompetenzzentrum Stadtumbau hat auf der diesjährigen Urban Future Global Conference in Łódź gemeinsam mit Vertretern des Ministerium für Infrastruktur und Digitales das Land Sachsen-Anhalt vertreten.
Die Konferenz überzeugte durch ein beeindruckendes Zusammenspiel von engagierten Organisator:innen, internationalen Expert:innen sowie Vertreter:innen globaler Metropolregionen. Das vielfältige Programm bot durch zahlreiche Impulse, spannende Perspektiven und vielfältige Exkursionen ein intensives, interaktives Konferenzerlebnis.
Kreative und professionell moderierte Formate sorgten für lebendige Diskussionen zwischen Redner:innen und Publikum – verteilt auf vier zentrale Themenbereiche:
👉 Driving change with networks
👉 Retrofitting buildings
👉 Renaturing cities
👉 Comeback cities
Besonders deutlich wurde, wie essenziell gut funktionierende Netzwerke für die strukturelle Transformation von Städten und Regionen sind – ein Thema, das auch im Kompetenzzentrum in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle spielen wird.
Ein weiterer Fokus lag auf dem nachhaltigen Umbau und der Umnutzung von Bestandsgebäuden – ein zentraler Aspekt zukunftsorientierter Stadtentwicklung.
Die Beiträge in Themenbereich drei zeigten eindrucksvoll, wie wichtig Natur nicht nur für Gesundheit und Wohlbefinden ist, sondern auch für gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Gefühl von Heimat – mit spannenden Einblicken aus Europa, Asien und Australien.
Den Abschluss bildete die Frage, wie ehemalige Industriestädte durch kreative Transformation neue Anziehungskraft entwickeln können. Die Wahl des Veranstaltungsortes – das Vienna House by Wyndham Andel’s Łódź – war hierfür ein gelungenes Beispiel: Das Hotel befindet sich in einem um 1870 errichteten Gebäude einer ehemaligen Textilfabrik und wurde 2009 mit dem Hotel Design Award in der Kategorie „Umnutzung historischer Gebäude“ ausgezeichnet. Ein besonderes Highlight ist das Schwimmbad des Hotels, das sich mit einer Kantilever-Struktur keck über die neue Ausgehmeile des Areals lehnt. Ein ganz besonderer Ort für Sonnenuntergänge in Lodz, einer Stadt, die an dieser Stelle ein besonderes Comeback feiern kann.