Die Städtebauförderung bleibt ein zentrales Instrument der Stadtentwicklung. Die Rahmenbedingungen verändern sich jedoch spürbar: Fördervolumen verschieben sich, Antrags- und Nachweisverfahren binden Personal, digitale Planungsgrundlagen fehlen vielerorts. Wie wirkt die Förderung im bundesweiten Vergleich? Mit welchen digitalen Innovationen erleichtert Sachsen-Anhalt den Kommunen den Zugang? Und was brauchen Städte und Gemeinden, damit digitale Planungsgrundlagen ihre Handlungsfähigkeit tatsächlich stärken?

Diesen Fragen widmet sich unter dem Titel:

„Städtebauförderung im Wirkungsfeld von Fördervolumen, digitaler Innovation und kommunaler Handlungsfähigkeit.“

die 25. Städtenetzkonferenz des Kompetenzzentrum Stadtumbau Sachsen-Anhalt.

Die Konferenz führt drei Perspektiven zusammen. Den Auftakt bildet die bundesweite Ausgangslage mit der Wirkung der Städtebauförderung im Ländervergleich und den Rückmeldungen der Kommunen zu Digitalisierung, Verwaltungsaufwand und ISEK-Standards. Im Zentrum steht anschließend Sachsen-Anhalt: der Status quo der Förderung im Land, die Digitalisierungsstrategie des Ministeriums für Infrastruktur und Digitales sowie der Ansatz, Planungsdaten für das ISEK auf Knopfdruck bereitzustellen. Den Abschluss bilden Erfahrungen aus der kommunalen Praxis. Harzgerode und Naumburg zeigen als Mut machende Beispiele, was sich mit kreativen Ideen und der Städtebauförderung erreichen lässt.

Die Veranstaltung findet am 8. Oktober 2026 ab 12:00 Uhr im Gesellschaftshaus der Landeshauptstadt Magdeburg, Schönebecker Straße 129, 39104 Magdeburg statt.

Das vollständige Programm wird zeitnah veröffentlicht.