Entwürfe Sangehausen

Eigentlich hat Sangerhausen alles, was man braucht: eine schöne Innenstadt mit vielen kleinen, oftmals noch inhabergeführten Läden, guten und bezahlbaren Wohnraum, liebens- und lebenswerte Quartiere, das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Europa-Rosarium, einen Bahnhof, der vielen als Stilikone der Ostmoderne gilt... Die Aufzählung ließe sich noch um viele weitere Punkte ergänzen.Eigentlich hat Sangerhausen alles, was man braucht: eine schöne Innenstadt mit vielen kleinen, oftmals noch inhabergeführten Läden, guten und bezahlbaren Wohnraum, liebens- und lebenswerte Quartiere, das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Europa-Rosarium, einen Bahnhof, der vielen als Stilikone der Ostmoderne gilt... Die Aufzählung ließe sich noch um viele weitere Punkte ergänzen.

Und doch: Es ist noch Luft nach oben. Dafür spricht, dass zwar in jedem Jahr Tausende Besucher in die sympathische Kleinstadt im Mansfelder Land kommen, aber meist eben nicht länger als ein paar Stunden oder einen Tag hier bleiben. Was braucht's dazu, dies zu ändern?

Mit dieser Frage haben sich im Sommersemester 2016 Studierende der Berliner Beuth-Hochschule unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Holger Kühnel und Dipl.-Ing, Marina Rütten im Rahmen eines vom Kompetenzzentrum Stadtumbau initiierten Masterprojekts beschäftigt. Die entstandenen Entwürfe machen deutlich: Schon wenn man nur an zwei Stellschrauben dreht, verändern sich die Rahmenbedingungen und damit auch die Chancen, den zweifellos vorhandenen Potenzialen der Bergbau- und Rosenstadt mehr Gewicht zu verleihen.

Ein Hotel auf gutem Vier-Sterne-Niveau zum Beispiel, das es bislang nicht gibt, würde sicher nicht nur einen, sondern auch viele andere Touristen auf die Idee kommen lassen, die Südharz-Region von Sangerhausen aus zu erkunden. Der nachweisbare Trend zum Kurzurlaub in heimischen Gefilden dürfte eine solche Strategie unterstützen. Und Sangerhausen könnte davon profitieren. Denn: Touristen beleben nicht nur das Geschäft, sondern zugleich auch die Stadt.

Ähnlich verhält es sich mit einem anderen Manko: der fehlenden „guten Stube“, die den Bürgern der Stadt und ihren Vereinen ein Domizil bietet. Der Goldene Saal könnte ein solcher Ort sein, an dem die Menschen sich regelmäßig begegnen können. Das schafft Verbundenheit, stärkt die Identität und damit auch das Bewusstsein für Qualitäten. Von diesen Qualitäten – das hat der Hochschulworkshop ganz klar bestätigt – gibt es in der Berg- und Rosenstadt schon eine ganze Menge. Denn eigentlich hat Sangerhausen schon jetzt viel zu bieten.

Was also braucht's? – Die spannende Herausforderung besteht darin, vorhandenen Potenzialen mehr Wirkung zu ermöglichen. Eine Voraussetzung dafür sind partielle Ergänzungen, die durchaus nicht utopisch sind, sondern im Bereich des Machbaren liegen. Die Studierenden der Hochschule Beuth haben hierfür interessante Diskussions- und – das lässt sich wohl ohne Übertreibung behaupten – auch praktikable Lösungsansätze entwickelt.


Entwürfe Alte Trillerei

Ana Radulovic | Helen Tekeste | Yonca Yildiz
berufliches Orientierungszentrum.

Charlotte Meyer | Larissa Rindt
Kulturhotel an der Trillerei - auf der Südroute der Strasse der Romanik

Christian Alles | David Schulze
Hotel Kupferkönigin - Konzept und Entwurf eines 4 Sterne Superior Hotels in Sangerhausen zur Stabilisierung von Klein- und Mittelstädten

Feli Muecen | Tina Suta
Hotel zur „Neuen Trillerei“

Ha My Pham | Hanhi Pham
Contrast

Laura Haehnel | Yvonne Engelke
An der Trillerei

Mevluede Bodur | Lyla Abu-Yahya
Haus Triller – Jugendbildungsstätte

Nicolas Hille | Sebastian Hartwig
Boutique Hotel Sangerhausen


Entwürfe Goldener Saal

Alia Ahmad | Yavuz Tuzlu
Sangerhausen_TRANSPARENT

Daria Pimenova | Ramona Smarsly
Sangerhausen. Goldener Saal

Levin Neubauer | Jacob Sassnick
Gemeinsam | Leben | Gestalten

Mina Asadi | Timm Kohlberg
Goldener Saal und seine Umgebung

Viola Hesse | Ben Kuehne
Goldener Saal Poster 1 | Goldener Saal Poster 2