Aktuelle Informationen

Berliner Abend
Zum fünften Mal hat das Kompetenzzentrum Stadtumbau in der Vertretung des Landes beim Bund am 28. September 2017 zu seinem traditionellen „Berliner Abend“ geladen, er stand ganz im Zeichen der langfristig angelegten Entwicklungsstrategie „Sachsen-Anhalt polyzentrisch“. Über 120 Gäste, darunter Staatssekretär Dr. Sebastian Putz, waren der Einladung gefolgt, um sich über konkrete Projektergebnisse dreier sachsen-anhaltischer Hochschulen und Universitäten zur landestypischen Polyzentrik zu informieren. Während Prof. Dr. Reinhold Sackmann mit Soziologiestudierenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Projekterkenntnisse zur „Polyzentrischen Identität“ des Landes Sachsen-Anhalt präsentierte, stellten die Gruppen um Gastdozent Hugo Göldner von der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle sowie um Prof. Axel Teichert von der Hochschule Anhalt in Dessau Möglichkeiten einer „Identitätsstiftenden Visualisierung des Landes“ in den Vordergrund. In der Expertenrunde „Zukunftsplan 2030plus – Sachsen-Anhalt polyzentrisch“ diskutierten Stefan Schurig, Direktor der Stiftung World Future Council, Prof. Dr. Reinhold Sackmann sowie Prof. Ingo Andreas Wolf von der HTWK Leipzig insbesondere den Zusammenhang zwischen Identität und polyzentrischer Entwicklung, der zudem reichlich Stoff lieferte für den angeregten Meinungsaustausch beim anschließenden Empfang des Herrn Staatssekretärs.
Fotos Berliner Abend

Hochschulkooperationen des Kompetenzzentrums: Neue Ideen und Konzepte für Halberstadt und Naumburg

Seit Einstellung des Badebetriebs im Jahr 1999 wird die ehemalige Badeanstalt in Halberstadt nur noch sporadisch für verschiedene Kulturveranstaltungen genutzt. Sämtliche Versuche, eine neue, dauerhafte Nutzung zu implementieren, schlugen bislang fehl. Eine Ankernutzung – allerdings ohne Erhalt des namensgebenden Gebäudeabschnitts „Bad“ – hatte sich in den letzten Monaten konkretisiert. An frischen Ideen und Konzepten für eine nachhaltige Revitalisierung des innerstädtischen Objekts unter Erhalt der denkmalkonstituierenden Gebäudefunktionen, haben nun ein Semester lang und unter fachlicher Leitung von Frau Prof. Mara Pinardi und Dipl.-Ing. Alexandra Schubert 26 Masterstudierende der Beuth Hochschule für Technik in Berlin gearbeitet. Im Ergebnis entstanden 12 Entwürfe, die am 24. Juli unter Teilnahme von Vertretern der Stadt Halberstadt, des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr und des Kompetenzzentrum Stadtumbau an der Hochschule in Berlin endpräsentiert wurden. Die Vielfalt der Vorschläge für die Zukunft des Stadtbades reicht über die Installation eines multifunktionalen Marktplatzes über die Nutzung des Gebäudes als Studentenwohnheim für Studierende der Hochschule Harz bis hin zu einer Freilichtbühne in Verbindung mit Verwaltungseinrichtungen.
Unter Betreuung von Frau Prof. Petra Kahlfeldt haben ebenfalls Studierende der Beuth Hochschule Berlin die städtebauliche Fehlstelle der ehemaligen JVA in Naumburg untersucht, Konzepte zur Zukunft des Areals unter weitgehender Einbeziehung des baulichen Bestandes entwickelt und ihre Konzepte und Entwürfe am 25. Juli vorgestellt. Neben vielfältigen Ausprägungen zum Thema „Wohnen“ beschäftigten sich die Studierenden insbesondere auch mit einer kulturellen Nachnutzung von Teilen der Liegenschaft, etwa als Standort für das städtische Theater oder die Stadtbibliothek.
Die Ergebnisse beider Projekte werden auf dem Berliner Abend des Kompetenzzentrum Stadtumbau am 28. September in der Landesvertretung Sachsen-Anhalts beim Bund in Berlin im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. Daneben gibt das Kompetenzzentrum Ende September Broschüren zur Dokumentation der Projekte heraus.
Fotos Halberstadt
Fotos Naumburg

Terminreservierung: „Berliner Abend“ am 28. September 2017
Den thematischen Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung des Kompetenzzentrum Stadtumbau in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund (10117 Berlin, Luisenstraße 18) bildet der Zukunftsplan 2030plus „Sachsen-Anhalt-Polyzentrisch“. In jeweils fünfzehn Minuten werden drei Projekte vorgestellt, an denen das Kompetenzzentrum derzeit gemeinsam mit verschiedenen Hochschulen arbeitet.
Ein Gespräch zwischen den Herren Prof. Dr. Sackmann, Prof. Ingo Andreas Wolf und Jürgen Willinghöfer, Mitglieder des Expertengremiums „Zukunftsplan 2030plus „Sachsen-Anhalt-Polyzentrisch“ soll Anregungen für den Gedankenaustausch beim anschließenden Empfang des Staatssekretärs für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt geben.
Anmeldungen zu der Veranstaltung, die um 18.00 Uhr beginnt, sind bereits möglich.
Programm
Anmeldung

Ausstellung zur Revitalisierung des Sparkassen-Areals in Weißenfels eröffnet

In Kooperation mit der Stadt Weißenfels und der Beuth Hochschule für Technik Berlin hat das Kompetenzzentrum am 28. März eine Ausstellung der von Masterstudierenden verfassten Entwürfe zur Entwicklung des Quartiers „Alte Sparkasse“ eröffnet.
Zahlreiche Gäste aus Bürgerschaft und Politik nutzten die Möglichkeit, die im Sommersemester 2016 entstandenen Arbeiten mit dem Oberbürgermeister der Stadt Weißenfels Robby Risch, dem Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Jo Schulz und der leitenden Professorin Mara Pinardi zu diskutieren.
Sowohl Oberbürgermeister Robby Risch als auch Jo Schulz würdigten das Engagement der Hochschule und begrüßten den zukunftsgerichteten dritten Blick von außen durch junge Menschen auf die sachsen-anhaltische Mittelstadt vor dem Hintergrund komplexer Zukunftsthemen wie Klima, Mobilität und der mittelfristigen Entwicklung von Wohn- und Arbeitswelten unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“. Der Blickwechsel durch die Studierenden verleihe der Diskussion hinsichtlich einer nachhaltigen Stadtentwicklung dabei wirksame Impulse.
Frau Prof. Pinardi ordnete in ihrem Vortrag die vielfältigen Entwurfskonzepte zur Revitalisierung des Sparkassen-Areals in einen gesamtstädtischen Kontext ein und betonte das grundsätzliche Potenzial des Quartiers, die Innenstadt nachhaltig zu beleben und Urbanität zu schaffen. Hierzu seien von den Studierenden konkrete und umsetzbare Vorschläge, etwa die Verdichtung des Blockinneren durch Remisen oder die Aktivierung eines Fahrradcafés zur Profilierung der touristischen Potenziale der Stadt an der Saale, erarbeitet worden.
Die Ausstellung ist bis zum 25. April 2017 im Technischen Rathaus in der Klosterstraß 5 für die Öffentlichkeit geöffnet. Das Kompetenzzentrum hat zu den Ergebnissen der Semesterarbeiten eine Publikation herausgegeben, die sowohl als Broschüre als auch als Online-Veröffentlichung vorliegt.
fotoapparat Fotos dokument Mitteldeutsche Zeitung
(29.03.2017)


Ausstellung zum Projekt "Altes Sparkassen-Areal" in Weißenfels

Die Stadt Weißenfels und das Kompetenzzentrum Stadtumbau des Landes Sachsen-Anhalt laden am 28. März 2017 um 17.00 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung „Weißenfels – Die Revitalisierung des Sparkassen-Areals“ in den Beratungsraum des Technischen Rathauses, Klosterstraße 5, ein.
Die Ausstellung thematisiert Projektarbeiten von Masterstudierenden der Hochschule Beuth in Berlin, die sich unter fachlicher Leitung von Prof. Mara Pinardi und Dipl.-Ing. Alexandra Schubert ein halbes Jahr mit Möglichkeiten der Reaktivierung des Quartiers „Alte Sparkasse“ in Weißenfels auseinandergesetzt haben. Anliegen des Hochschulworkshops war es, für die zentral gelegene Fläche eine für die Stadt tatsächlich umsetzbare Entwicklungsperspektive zu erarbeiten. Als durchmischtes Quartier soll das Areal neben modernen Wohnmöglichkeiten auch andere Angebote berücksichtigen, die eine Belebung fördern. Bei der Neugestaltung wurde die Bebauung in der Nachbarschaft explizit berücksichtigt. Das Projekt wurde im Rahmen der Kooperation zwischen dem Kompetenzzentrum Stadtumbau und der Beuth Hochschule für Technik Berlin durchgeführt. Die Projektergebnisse sorgten bereits im Rahmen des traditionellen Berliner Abends des Kompetenzzentrums (Foto) bei einem hauptstädtischen Publikum für rege Aufmerksamkeit.
Oberbürgermeister Robby Risch, der Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Jo Schulz und die betreuende Professorin Mara Pinardi werden die Veranstaltung eröffnen und die erarbeiteten Entwürfe für die Besucher erläutern.
Ausstellungsort: Technischen Rathauses, Klosterstraße 5
Ausstellungseröffnung: 28. März 2017, 17:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 29. März – 25. April 2017
(16.03.2017)

Workshop-Vorbereitung: Vor-Ort-Termin im früheren Naumburger Gefängnis
knast nbg
Im April beginnt in Naumburg ein Hochschulworkshop, den das Kompetenzzentrum Stadtumbau in Kooperation mit der Hochschule Beuth und der Stadt ausrichtet. Masterstudierende der Berliner Hochschule werden sich bis Juli unter der fachlichen Leitung von Prof. Petra Kahlfeldt mit den Möglichkeiten einer künftigen Nutzung für die ehemalige Justizvollzugsanstalt befassen. Vertreter des Kompetenzzentrums, der Hochschule und der Stadt besichtigten jetzt die Immobilie, um sich in Vorbereitung des Workshops einen direkten Eindruck zu verschaffen und inhaltliche Schwerpunkte zu diskutieren.  
Eine Option für die künftige Nutzung ist, das seit 2012 leerstehende Gebäude und das fast 17.000 Quadratmeter große Geländes als Wohnstandort zu entwickeln. Die Stadt Naumburg präferiert eine solche Wohnnutzung, ihr selbst aber fehlen die finanziellen Möglichkeiten, den mit 452.000 Euro veranschlagten Erwerb der Liegenschaft und die professionelle Entwicklung der zum Teil denkmalgeschützten Bausubstanz aus eigener Kraft zu bewerkstelligen. Der Hochschulworkshop soll deshalb auch konzeptionelle Vorschläge skizzieren, wie zum Beispiel Investitionen durch Dritte gefördert und von der Stadt begleitet werden können. (15.03.2017)

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Staatssekretär Dr. Putz eröffnet internationalen Hochschulworkshop in Magdeburg

s putzIn Magdeburg hat am Montag (27.02.) ein internationaler Hochschulworkshop zur „Freiraumentwicklung in Wohnsiedlungen der Moderne“ begonnen. Die Teilnehmer aus fünf europäischen Ländern wollen in den nächsten Tagen Ideen für die Freiraumplanung in drei Magdeburger Wohnsiedlungen entwickeln: für die Cracauer Siedlung, die Hermann-Beims-Siedlung und die Gartenstadt-Kolonie Reform.
Bei der Eröffnung des Workshops betonte der Staatssekretär im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, Dr. Sebastian Putz (Bild links), die herausragende Bedeutung Magdeburgs als einer Stadt des Neuen Bauens. Er sei davon überzeugt, dass die Studierenden aus Budapest (Ungarn), Kraków (Polen), Lathi (Finnland), Padova (Italien) sowie von der Dresdner Hochschule für Technik und Wirtschaft in Magdeburg eine Vielzahl interessanter Anregungen sammeln könnten. 
Erste Zwischenergebnisse wurden bereits am Dienstag (28.02.) im IBA-Shop der Landeshauptstadt vorgestellt. Am 3. März um 10 Uhr ist die Abschlusspräsentation vorgesehen. (28.02.2017)

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Städtenetzkonferenz: Zukunft aus anderer Perspektive
DSC04594Die Möglichkeiten einer zukunftsorientierten und dabei nachhaltigen Stadtentwicklung bilden den thematischen Schwerpunkt der 11. Städtenetzkonferenz des Kompetenzzentrums Stadtumbau am 22. März 2017. Zu der Veranstaltung im Magdeburger Gesellschaftshaus wird neben zahlreichen Experten aus Kommunen des Landes auch Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr, erwartet.
Ab 13 Uhr stellen vier Referenten in ihren Vorträgen interessante Visionen und konkrete Projekte vor. Dabei geht es u. a. um das Zukunftsland Finnland, die Zukunftsstadt Halle-Neustadt, um die Zukunftssiedlungen der 1920er Jahre sowie um die Perspektiven für das ehemalige Sparkassen-Areal in Weißenfels.
Den Vorträgen schließt sich eine Gesprächsrunde an. Es diskutieren Prof. Eeva Aarrevaara (Technische Universität Lahti/ Finnland), Uwe Stäglin (Beigeordneter der Stadt Halle), Prof. Cornelius Scherzer (Hochschschule für Technik und Wirtschaft, Dresden) und Prof. Mara Pinardi (Hochschule Beuth, Berlin). (13.02.2017)

fotoapparat Fotos  dokument Programm

Ausstellungseröffnung: Neue Chance für alte Grabenschule?
Ausstellung EIS
In der Lutherstadt Eisleben stellt derzeit eine Ausstellung konkrete Überlegungen zur künftigen Nutzung und Gestaltung der städtischen, unter Denkmalschutz stehenden Grabenschule vor. Unter dem Titel „Lutherstadt Eisleben: Bergmann sein!“ präsentiert die Schau Ergebnisse zu einem Projekt, das im Sommersemester 2016 vom Kompetenzzentrum in Zusammenarbeit mit der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) unter Leitung von Prof. Ingo Andreas Wolf durchgeführt worden ist.
Mehr als 60 Gäste, darunter auch Oberbürgermeisterin Jutta Fischer und zahlreiche Stadträte, waren gestern (31.01.) der Einladung zur Ausstellungseröffnung gefolgt. In den nächsten zwei Wochen wird die Präsentation im Foyer des Rathauses zu sehen sein.
In seiner Einführung betonte der Geschäftsführer des Kompetenzzentrum Stadtumbau, Jo Schulz, die Bedeutung eines multifunktionalen Zentrums für Bildung, Kultur und Freizeit, das auch als eine Art „Wohnzimmer für die Bürger“ diene. Die Grabenschule sei dafür prädestiniert. Neben generationenübergreifender Begegnung in privaten und städtischen Veranstaltungen, Konzerten und Kongressen könnten hier auch Schätze der bisher im Verborgenen lagernden Bergmannkultur sowie der Stadtgeschichte zusammengeführt werden. Schulz betonte, dass es im Rahmen des EU-EFRE-Wettbewerbs die Chance gab, einen Förderantrag für die Revitalisierung der Grabenschule mit nur 7 Prozent kommunalem Eigenanteil zu stellen.
Für die Profilierung der Grabenschule als exquisiter Stadtbaustein wurden von 17 Studierenden der HTWK verschiedene Vorschläge erarbeitet, die Prof. Wolf zu Beginn der Ausstellungseröffnung in Auszügen vorstellte. Im Anschluss ergab sich eine rege Diskussion zwischen den Gästen. Mehrere Vertreter des Stadtrats äußerten dabei, dass mit den vorgestellten Ideen eine seriöse Grundlage gegeben sei, das Thema neu auf die Agenda zu setzen. Für das Kompetenzzentrum sagte Jo Schulz zu, ein solches Vorhaben engagiert zu begleiten.
Es wurde verabredet, dass der nun vorliegende Stand in der weiteren Arbeit konkretisiert werden soll – insbesondere durch die genaue Berechnung der Bau- und Unterhaltungskosten. Danach müsse die Lutherstadt Eisleben entscheiden, ob und was ihr die Reaktivierung der Grabenschule auch in Bezug auf andere in der Stadt noch zu erledigenden Aufgaben Wert sei, sagte Jo Schulz mit Blick auf den Umstand, dass Konzepte zur Reaktivierung der Grabenschule in der Vergangenheit selbst bei attraktiven Förderbedingungen stets mit Hinweis auf die sehr schwierige Haushaltslage der Stadt abgelehnt worden sind. (01.02.2017)

fotoapparat Fotos  dokument Mitteldeutsche Zeitung

Halberstadt: Neue Chancen für historische Badeanstalt?
Stadtbad Halberstadt
Obwohl das historische Gebäude viel zu bieten, wurde für die denkmalgeschützte Badeanstalt in Halberstadt bislang kein neuer Eigentümer gefunden. Was vielleicht daran liegt, dass die Sanierung des 1898 errichteten Gebäudekomplexes mit seinen rund 70 Räumen – darunter auch Wohnungen – von Fachleuten mit rund einer Million Euro veranschlagt wird. Was aber auch daran liegen kann, dass es einfach noch an guten Ideen und wirtschaftlich tragfähigen Modellen für die künftige Nutzung fehlt.
Zumindest was Ideen und Konzepte anbelangt, scheint nun Abhilfe in Sicht: Masterstudierende der Berliner Beuth-Hochschule wollen sich in diesem Jahr von April bis Juli unter fachlicher Leitung von Prof. Mara Pinardi mit der Frage beschäftigen, wie die Städtische Badeanstalt in Zukunft genutzt werden kann. (27.01.2017)

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Lutherstadt Eisleben: Online-Publikation zur Grabenschule
Entwurf zur Grabenschule
Ideen und Konzepte zur künftigen Nutzung der historischen Grabenschule in der Lutherstadt Eisleben stellt eine neue Online-Publikation des Kompetenzzentrums vor. Sie präsentiert Entwürfe, die im Rahmen eines Hochschulworkshops mit Studierenden der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur unter der fachlichen Leitung von Prof. Ingo Andreas Wolf entstanden sind.
Ganz bewusst suchen die von den Studierenden entwickelten Konzepte die Verbindung zur Tradition der Stadt als Zentrum des Kupferschieferbergbaus. Kegelförmige Abraumhügel prägen das Bild der Stadt noch heute, der Einfluss des Bergbaus auf die Stadtentwicklung ist nicht zu übersehen. Geschichte braucht Orte, wo sie spürbar und erzählbar wird. Das denkmalgeschützte Gebäude der Grabenschule soll eine Synergie schaffen zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft. (26.01.2017)

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Naumburg: Ehemaliges Gefängnis als neuer Wohnstandort?
JVA Naumburg
Ein Hochschulworkshop, den das Kompetenzzentrum Stadtumbau in Kooperation mit der Berliner Beuth-Hochschule ausrichtet, wird sich von April bis Juli 2017 mit den  Möglichkeiten einer künftigen Nutzung der ehemaligen Justizvollzugsanstalt (JVA) in Naumburg befassen. Eine Option, die Masterstudierende unter der fachlichen Leitung von Prof. Petra Kahlfeldt dabei beleuchten wollen, ist die Entwicklung des einstigen JVA-Geländes zum Wohnstandort.
Die Stadt strebt eine Wohnnutzung an, ihr selbst aber fehlen die finanziellen Möglichkeiten, den mit 452.000 Euro veranschlagten Erwerb der Liegenschaft und die professionelle Entwicklung der zum Teil denkmalgeschützten Bausubstanz aus eigener Kraft zu bewerkstelligen. Der Hochschulworkshop soll also auch konzeptionelle Vorschläge dafür liefern, wie zum Beispiel Investitionen durch Dritte gefördert und von der Stadt begleitet werden können. (26.01.2017)

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Aktueller Newsletter des Kompetenzzentrums veröffentlicht

Der aktuelle Newsletter des Kompetenzzentrums Stadtumbau ist online (siehe Rubrik "Newsletter"). Er informiert u. a. über den im Februar anstehenden Hochschulworkshop in der Landeshauptstadt Magdeburg sowie über verschiedene andere Projekte in Halberstadt, Naumburg, Eisleben und Sangerhausen. (25.01.2017)

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Angeregte Diskussionen bei Ausstellungseröffnung in Sangerhausen
Ausst SGHMehr als 40 interessierte Gäste aus Bürgerschaft und Politik nutzten am Mittwoch (30.11.) die Möglichkeit, im Rahmen der offiziellen Eröffnung der Ausstellung „Berg- und Rosenstadt Sangerhausen - Was braucht´s?“ über die künftige Stadtentwicklung zu diskutieren. Die Schau im Baunatal-Saal des Neuen Rathauses stellt die Ergebnisse eines Projekts vor, das vom Kompetenzzentrum Stadtumbau gemeinsam mit der Berliner Hochschule Beuth umgesetzt worden ist. Gut sechs Monate hatten sich 26 Masterstudierende unter Leitung von Prof. Dr. Holger Kühnel und Dipl.-Ing. Marina Rütten mit der Situation der Stadt und möglichen Perspektiven beschäftigt.
Sowohl Oberbürgermeister Ralf Poschmann als auch Jo Schulz als Geschäftsführer des Kompetenzzentrums würdigten bei der Eröffnung das Engagement und die kreativen Vorschläge der Studierenden. Die Konzepte zur Entwicklung des „Goldenen Saals“, eines Hofgebäudes am Amtsgericht sowie für das Grundstück der „Alten Trillerei“ wurden gemeinsam von Jo Schulz und Prof. Dr. Holger Kühnel vorgestellt und bildeten die Ausgangsbasis für angeregte Gespräche im Verlauf der Veranstaltung. (01.12.2016)

fotoapparat Fotos  dokument Mitteldeutsche Zeitung

Ausstellung „Berg- und Rosenstadt Sangerhausen - Was braucht´s?“

KuehnelEin halbes Jahr lang haben sich 26 Masterstudierende der Berliner Hochschule Beuth unter Leitung von Prof. Dr. Holger Kühnel und Dipl.-Ing. Marina Rütten in Sangerhausen mit Fragen der Stadtentwicklung auseinandergesetzt. Die Ergebnisse stellt die Ausstellung „Berg- und Rosenstadt Sangerhausen – Was braucht‘s?“ vor, die am 30. November 2016 um 16 Uhr im Baunatal-Saal des Neuen Rathauses eröffnet wird.
Aufgabe des Masterprojekts war es, für vorgegebene Grundstücke in der Altstadt Konzepte zu entwickeln, die zu weitergehenden strukturellen Stabilisierungen der Stadt beitragen. Bei den Grundstücken handelt es sich um den „Goldenen Saal“, ein leerstehendes Hofgebäude am Amtsgericht sowie um das Grundstück der „Alten Trillerei“. Die von den Studierenden und ihren Professoren entwickelten Ideen und Konzepte waren bereits bei ihrer Vorstellung beim traditionellen Berliner Abend des Kompetenzzentrums im September (Foto) dieses Jahres auf viel Interesse gestoßen. (22.11.2016)

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Stadtentwicklung: Mehr als 60 Mio. EFRE-Fördermittel
Bei einer Zusammenkunft im Landesveraltungsamt in Halle/Saale hat sich ein Expertengremium im Rahmen eines Vorauswahlverfahrens kürzlich mit Ausgestaltung und praktischer Umsetzung des Programms Stadtentwicklung des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr beschäftigt. Dabei wurden die 10 Bewerber ausgewählt, die nun konkrete Projektanträge einreichen können. 
Das Programm wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Für die Förderung der Projekte stehen insgesamt 61,2 Mio. Euro aus dem EFRE zur Verfügung. (21.11.2016)

Masterplan 2030+: Expertengruppe diskutiert aktuelle Arbeitsergebnisse
Expertengruppe klBei ihrer jüngsten Zusammenkunft hat die Expertengruppe „Masterplan Sachsen-Anhalt 2030+“ über die in den zurückliegenden Wochen vom Kompetenzzentrum Stadtumbau erarbeiteten Leitlinien diskutiert. Im Mittelpunkt steht dabei die polyzentrische Entwicklung des Landes, die regional vorhandene Potenziale erschließen und auf wirkungsvolle Weise miteinander verknüpfen will. Der Expertengruppe gehören Vertreter des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr, Professoren der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Beuth-Hochschule Berlin, der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur sowie weitere anerkannte Fachleute an. Das Gremium begleitet die Entwicklung des Masterplans. (08.11.2016)

Exkursion und Städtenetzkonferenz: Siedlungsbau der 1920er Jahre  

SNK 10 16Die Städtenetzkonferenz am 13. Oktober stellte den Siedlungsbau der 1920er Jahre in den thematischen Mittelpunkt. Die Veranstaltung im Magdeburger Gesellschaftshaus fokussierte darauf, das Neue Bauen zwischen den Weltkriegen gesellschaftlich und politisch einzuordnen und dabei auch nach der Bedeutung für die Gegenwart zu fragen.
Neben einer komplexen wissenschaftlichen Betrachtung durch den Kulturhistoriker Dr. Michael Stöneberg  wurden in Vorträgen u. a. die Gartenstadt Piesteritz sowie die Hermann-Beims-Siedlung in Magdeburg vorgestellt. Im Anschluss diskutierten Experten in einer Gesprächsrunde über Bedeutung und Umgang mit Siedlungen des Neuen Bauens.
Der Städtenetzkonferenz war eine Busexkursion zu verschiedenen Standorten in der Landeshauptstadt vorausgegangen, die wie z. B. die Beimssiedlung im Westen Magdeburgs für das Neue Bauen in den Anfangsjahren des vorigen Jahrhunderts stehen. (13.10.2016)

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Japanische Wissenschaftler informieren sich über Stadtumbau  
Japan 02Im Rahmen einer Forschungsreise durch die ostdeutschen Bundesländer informierten sich Wissenschaftler der japanischen Kwansei Gakuin Universität und der Nara Women ́s Universität in Magdeburg und Halle über den Stadtumbau in Sachsen-Anhalt. Das besondere der Gäste galt dabei der strategischen Ausrichtung der Förderpolitik des Landes. Bei einem gemeinsamen Arbeitsgespräch mit Fachleuten des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr stellte Geschäftsführer Jo Schulz (Mitte) den Wissenschaftlern verschiedene Projekte des Kompetenzzentrums Stadtumbau vor und lenkte den Blick dabei auf die Herausbildung polyzentrischer Strukturen.
Nach Einschätzung der japanischen Wissenschaftler sind die Herausforderungen in ihrem Heimatland in vielerlei Hinsicht mit denen in den ostdeutschen Ländern vergleichbar. Besonders bei der Bevölkerungsentwicklung und den sich daraus ergebenden Aufgaben für die Ausrichtung einer nachhaltigen Stadtentwicklung gebe es zahlreiche Parallelen, betonten sie. (04.10.2016)

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Ostmoderne: Sangerhausens Bahnhof strahlt in neuem Glanz  

Bhf SGHNach einer Bauzeit von 16 Monaten ist jetzt das denkmalgerecht sanierte Bahnhofsgebäude in Sangerhausen wieder seiner Bestimmung übergeben worden. Das anspruchsvolle Bauvorhaben ist mit umfangreicher nanzieller Förderung von Land und Bund als Gemeinschaftsprojekt der Stadt und der Städtischen Wohnungsbau GmbH realisiert worden.
In der Empfangshalle sind inzwischen ein Gastronomiebetrieb, das Tourismusbüro der Rosenstadt sowie weitere gewerbliche Mieter eingezogen. Außerdem wird die Stadt im Bahnhofskomplex ihre Stadtbibliothek und das Bürgerbüro unterbringen.  
Das in seiner Art wohl einmalige Bahnhofsgebäude in Sangerhausen wurde 1963 errichtet und gilt als be- deutendes Zeugnis der Ostmoderne. Typisch sind neben der fassadenbreiten Panoramaverglasung die konisch gestreckten Beleuchtungskörper sowie das wandfüllende Mosaikbild des Sangerhäuser Künstlers Wilhelm Schmied, das dem Betrachter die Bergbautradition der Stadt vermittelt. (22.09.2016)

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Berliner Abend: Diskussion über Projekte zur Revitalisierung  

Webel pultKnapp 200 Gäste waren gestern Abend der Einladung zum „Berliner Abend“ des Kompetenzzentrums in die Berliner Landesvertretung gefolgt, bei dem Studierende der Hochschule Anhalt, der Beuth-Hochschule Berlin und der Leipziger Hochschule für Technik, Wissenschaft und Kultur unter der fachlichen Leitung von Prof. Mara Pinardi, Prof. Petra Kahlfeldt, Dipl.-Ing. Marina Rütten, Prof. Johannes Kister, Prof. Holger Kühnel und Prof. Ingo Andreas Wolf ihre Projekte in den Lutherstädten Eisleben und Wittenberg, in Weißenfels und der Rosenstadt Sangerhausen präsentierten.
In seiner Einführung betonte Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel (Foto), dass der unbefangene Blick von außen vielfach interessante Lösungsansätze zu Tage fördert. Die entwickelten Konzepte seien deshalb ein wichtiges Instrument für die Arbeit vor Ort, mit dem die Diskussion angeregt und komplexe Lösungen entwickelt werden könnten. 
Das Gespräch mit Stefan Schurig, Direktor der Stiftung World Future Council, beleuchtete den Zusammenhang zwischen Identität und polyzentrischer Entwicklung und lieferte reichlich Stoff für den angeregten Meinungsaustausch beim anschließenden Empfang des Ministers. (21.09.2016)

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Schauarchiv auf historischem Kasernen-Areal 

Franzke Zeyn LageplanIn ihrer Masterthesisarbeit beschäftigen sich die Studentinnen Nadine Franzke und Mareike Zeyn von der Beuth-Hochschule Berlin mit der Umnutzung eines Gebäudes des ehemaligen Kasernen-Ensembles in der Lutherstadt Wittenberg unter analytischer Betrachtung des vorherrschenden Städtebaus und der ortstypischen Gebäudetypologie.
Das Ensemble, bestehend aus drei Gebäuden, liegt in unmittelbarer Nähe zum Altstadtkern und zählt damit zum Geltungsbereich der Gestaltungssatzung für die Altstadt der Lutherstadt Wittenberg.
Zwei der Gebäude, das Hauptgebäude sowie die einstige Exerzierhalle der Kaserne, sind bereits saniert und umgenutzt. Das neue Rathaus der Stadt und eine Veranstaltungshalle sind hier entstanden. Das zu bearbeitende Gebäude befindet sich westlich auf dem dreieckig geformten Areal. Ihm war eine neue Nutzung zuzuweisen, welche die Identität der Stadt stärkt.
Vor diesem Hintergrund war die Masteraufgabe darauf gerichtet, einen Vorschlag zur Umnutzung für das Gebäude zu erarbeiten. Basis dessen war eine gezielte Auseinandersetzung mit der Geschichte und dem räumlichen Gefüge des Ensembles. Weitere Grundlage bildete eine Untersuchung des Typus gemäß der erarbeiteten Nutzung und deren heutigen Anforderungen. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Petra Kahlfeldt und Prof. Mara Pinardi (Zweitgutachterin). (16.08.2016)

dokument Entwürfe (ca. 8 MB)

Save the date: "Berliner Abend" am 20. September

Der "Berliner Abend" des Kompetenzzentrums Stadtumbau am 20. September 2016 in der Vertretung des Landes beim Bund (10117 Berlin, Luisenstraße 18) steht unter dem Leitthema „Nutzen“. Auch in diesem Jahr werden fünf Projekte vorgestellt, an denen das Kompetenzzentrum derzeit gemeinsam mit verschiedenen europäischen Hochschulen arbeitet. Anmeldungen zu der Veranstaltung, die um 18 Uhr beginnt, sind bereits möglich.

dokument Programm   dokument Anmeldung

Studierende lassen sich in die Karten gucken
DSC06869Bei einer Zwischenpräsentation haben Studierende der Beuth-Hochschule Berlin in dieser Woche ihre Überlegungen und Entwürfe zur Revitalisierung des früheren Sparkassen-Geländes in der Stadt Weißenfels vorgestellt. Vor Prof. Mara Pinardi und Dipl.-Ing. Alexandra Schubert, die an der Hochschule das Lehrgebiet "Denkmalpflege und Bauen im Bestand" betreuen, sowie Jo Schulz und Till Fischer vom Kompetenzzentrum Stadtumbau erläuterten sie ihre Konzepte und die daraus entwickelten Gestaltungsentwürfe für die innerstädtische Brachfläche. Anliegen des Hochschulworkshops ist es, für die zentral gelegene Fläche eine für die Stadt tatsächlich umsetzbare Entwicklungsperspektive zu erarbeiten. Als durchmischtes Quartier soll das Areal neben modernen Wohnmöglichkeiten auch andere Angebote berücksichtigen, die eine Belebung fördern. Die Neugestaltung soll dabei zugleich die Bebauung in der Nachbarschaft berücksichtigen. 
Bis zum Ende des Sommers wollen die in sechs Gruppen arbeitenden Studierenden nun ihre Entwürfe weiter bearbeiten, um sie nach einer Abschlusspräsentation an der Hochschule beim diesjährigen „Berliner Abend“ des Kompetenzzentrums am 20. September auch öffentlich vorzustellen. (24.06.2016)

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Staßfurt: Attraktive Wohnbebauung am Großen Markt

Nach Jahren vergeblicher Suche nach anderen Investoren haben haben sich die Stadt und die Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (WBG) Staßfurt jetzt entschlossen, das rund 4.700 Quadratmeter große Innenstadtgrundstück in unmittelbarer Nähe des Stadtsees gemeinsam zu bebauen. Auf dem Grundstück am Großen Markt außerhalb des gefährdeten Berg- bausenkungsbereiches der Innenstadt sollen durch die WBG in dreigeschossiger Bebauung 14, vorrangig Zwei-Raumwohnungen, entstehen. Die Stadt errichtet ebenfalls in dreigeschossiger Bauweise an diesem Standort ein neues städtisches Archiv, eine Bibliothek sowie Räumlichkeiten für eine Ausstellung, die den Prozess der Internationalen Bauausstellung (IBA) „Stadtumbau 2010“ reflektiert, die sich in einem Projekt sehr intensiv mit den Entwicklungsperspektiven der knapp 30.000 Einwohner zählenden Kommune mit ihren insgesamt 17 Stadt- und Ortsteilen beschäftigt hat.
Noch in diesem Jahr sollen der Bauantrag für die beiden Gebäudekomplexe gestellt und die sogenannte Zuwendungsbauunterlage zur Prüfung beim Landesverwaltungsamt eingereicht werden. Im übernächsten Jahr, 2018 also, soll das Projekt abgeschlossen werden. (11.06.2016)

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Architektenkammer-Vizepräsident Peter Frießleben verstärkt Beirat
frieszlebenSachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, hat den Vizepräsidenten der Architektenkammer Sachsen-Anhalt Peter Frießleben als neues Mitglied in den Beirat des Kompetenzzentrums Stadtumbau berufen. Der gebürtige Hallenser, Jahrgang 1969, folgt Prof. Ralf Niebergall, der aufgrund gewachsener beruflicher Belastungen um sein Ausscheiden aus dem Gremium gebeten hatte. Frießleben ist seit 1994 als Architekt tätig und führt seit 2004 ein eigenes Architekturbüro in der Saalestadt. (11.06.2016)

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Weißenfels: Ehemaliges Sparkassen-Areal wird wiederbelebt
WSF 03Derzeit ist das Gelände, auf dem die Sparkasse einst ihr Domizil hatte, wenig attraktiv – und das trotz der zentralen Lage im Innenstadtbereich von Weißenfels. Der nördliche Bereich des Quartiers wird deshalb derzeit schon von der Stadt und dem Landkreis entwickelt. Dort soll künftig das Jobcenter in das alte Sparkassengebäude einziehen. Durch den öffentlichen Besucherverkehr, so erhoffen sich die Planer, werden der Bereich belebt und die übrigen Quartiersflächen attraktiver. 
Mit deren Gestaltung befassen sich jetzt Studierende der Beuth-Hochschule Berlin unter Leitung von Prof. Mara Pinardi. Bis zum Ende des Sommers wollen sie ein Konzept für die Wiederbelebung des Areals erarbeiten. Ziel ist die Bearbeitung von Entwurfskonzepten für ein durchmischtes Quartier. Dabei sollen Szenarien zu den möglichen Nutzungen unter Berücksichtigung der besonderen zentralen Lage und des Bedarfs entwickelt werden. Bei den Entwürfen zu Sanierung, Umbau und Ergänzung des Bestandes bzw. Neubau im Bestand sollen kreative Lösungsansätze unter Berücksichtigung der vorhandenen städtebaulichen Denkmaleigenschaften sowie der noch erhaltenen prägenden typologischen und räumlichen Elemente entwickelt werden. 
Die erarbeiteten konzeptionellen Vorschläge und erste Entwürfe wollen Prof. Mara Pinardi und ihre Studierenden beim diesjährigen „Berliner Abend“ des Kompetenzzentrums am 20. September in der Berliner Landesvertretung vorstellen. (11.06.2016)

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Auswahlverfahren entscheidet über Fördermittel-Vergabe

Karte IBA StaedteFür den Programmplanungszeitraum 2014-2020 stehen den Stadtumbau-Städten (mit Ausnahme der Städte Leuna, Tangerhütte und Tangermünde) aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) insgesamt 61,2 Millionen Euro zur Verfügung. Die vorgenannten finanziellen Mittel können für die Umsetzung von EFRE-Maßnahmen, die zulasten des Programms „Stadtumbau Ost“ (Programmbereich Aufwertung) kofinanziert werden, zum Einsatz kommen. Über die Vergabe der EFRE-Mittel soll in einem zweistufigen Verfahren entschieden werden. 
Ziel des Vorauswahlverfahrens (1. Stufe) ist laut der Bekanntmachung des Landesverwaltungsamtes vom 12.04.2016 die Ermittlung von Städten, die in der 2. Stufe des Verfahrens (Projektauswahlverfahren) konkrete Projektanträge stellen können und damit beim nachhaltigen Umbau zu einer klimafreundlichen, energie- und ressourcenschonenden Stadt auf der Basis von integrierten Stadtentwicklungskonzepten (iSEK) und bei der Umsetzung geeigneter Projekte unterstützt werden können. Dazu wird im Ergebnis der Prüfung der eingereichten Beiträge eine Prioritätenliste erarbeitet. Gegenstand der Förderung sind investive und investitionsbegleitende Projekte, die dazu beitragen, die festgelegten thematischen und spezifischen Ziele des Operationellen Programms EFRE 2014-2020 zu erreichen und als Einzelmaßnahmen im Rahmen der Förderung von Stadtumbaumaßnahmen, Programmbereich Aufwertung, förderfähig sind (Projektauswahlverfahren). (10.06.2016)

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9. Städtenetzkonferenz diskutiert über "Suffizientes Wohnen in der Stadt"

DSC06213Moderne und zukunftstaugliche Formen des Wohnens standen im Mittelpunkt der 9. Städtnetzkonferenz des Kompetenzzentrums am 27. April im Magdeburger Gesellschaftshaus. Landeskonservatorin Dr. Ulrike Wendland setzte sich in ihrem Einführungsvortrag u. a. mit der Frage auseinander, welchen Einfluss gesellschaftliche Veränderungen auf die städtebaulichen und architektonischen Ausdrucksformen haben.
In Vorträgen und bei einer Gesprächsrunde stellten Experten anhand konkreter Beispiele die Möglichkeiten des genossenschaftlichen Wohnens, die Entwicklung einer innerstädtischen Brachfläche sowie Ansätze für die suffiziente Transformation einer Hochhausscheibe in der Großwohnsiedlung Halle-Neustadt vor. Als Gäste der Podiumsdiskussion diskutierten Dr. Ulrike Wendland, Dipl.-Ing. Jeanne-Francoise Fischer vom Pariser Architektenbüro Lacaton/Vassal, Genossenschaftsvorstand Lutz Haake und der Architekt Prof. Dr. Ingo Andreas Wolf über die Wechselwirkung von Architektur und gesellschaftlichem Bewusstsein. (09.05.2016)

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Grabenschule in Eisleben wird „exquisiter Stadtbaustein“
Grabenschule EISEine Vision gewinnt Form: Die Grabenschule in der Lutherstadt Eisleben soll sich zu einem Kulturzentrum entwickeln, das als Ort der Bildung, der Begegnung und der Freizeit dient, das städtische Angebot bereichert und das örtliche Vereinsleben fördert. Bei einer Ortstbesichtigung in dieser Woche verschafften sich Studierende der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) einen Eindruck vom Gebäude, seiner Lage und den Rahmenbedingungen. Unter Leitung von Prof. Ingo Andreas Wolf werden sie sich der Aufgabe annehmen, die anstehende Transformation hinsichtlich der Einbindung in den öffentlichen Raum, der neuen Funktionalität und besonderen Zeichenhaftigkeit des Gebäudes sowie einer programmatischen Innengestaltung zu untersuchen und architektonisch auf die Schaffung eines zukunftsweisenden exquisiten Stadtbausteins zu fokussieren.
Ziel des vom Kompetenzzentrum Stadtumbau initiierten und begleiteten Gemeinschaftsprojektes mit der Leipziger Hochschule ist es, Variantenuntersuchungen vorzunehmen und Entwurfssetzungen bis hin hin zur Ausarbeitung einer integrierten Entwurfs- und Machbarkeitsstudie zu entwickeln. Die Ergebnisse sollen beim diesjährigen „Berliner Abend“ am 20. September in der Vertretung des Landes beim Bund vorgestellt werden. (22.04.2016)

Weißenfels: Revitalisierung des alten Sparkassen-Geländes

Das frühere Areal der Sparkasse in Weißenfels soll aus dem Dornröschenschlaf erweckt werden. Trotz der zentralen Innenstadtlage in unmittelbarer Nähe von Rathaus, Markt und Fußgängerzone ist das Gelände bislang eine unansehnliche Brachfläche. Studierende der Beuth-Hochschule Berlin unter Leitung von Prof. Dr. Mara Pinardi wollen diesen Zustand verändern.
Bis zum Sommer soll ein schlüssiges Konzept zur Revitalisierung entwickelt werden. Dazu gehören erste Entwürfe zum Umgang mit dem benachbarten Gebäudebestand ebenso wie konkrete Überlegungen zur künftigen Nutzung des Areals. Die Neugestaltung der  Brachfläche soll nicht nur einen städtebaulichen Mißstand beheben, sondern einen Beitrag zur Aufwertung des Innenstadtbereichs liefern.
Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden die Studierenden u. a. am 20. September beim diesjährigen „Berliner Abend“ in der Vertretung des Landes beim Bund der Öffentlichkeit vorstellen. (20.04.2016)

Repräsentativer Bürgersaal für Sangerhausen

Goldener Saal SGHEin Kooperationsprojekt des Kompetenzzentrums Stadtumbau und der Hochschule Beuth Berlin wird zwei anspruchsvolle Vorhaben in Sangerhausen begleiten: Zum einen soll das in der Innenstadt gelegene Objekt „Goldener Saal“ zu einem repräsentativen Bürgersaal umgestaltet werden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Erhalt der historischen Bausubstanz. Zum anderen sollen Optionen für den Umgang mit der Grundstücksbrache „Alte Trillerei“ entwickelt werden. Erste Überlegungen gehen von einer Wohnbebauung oder der Errichtung eines Hotels aus.
Mit der Entwicklung beider Objekte werden sich in den nächsten Wochen und Monaten rund 30 Masterstudierende der Berliner Hochschule intensiv befassen. Betreut werden sie dabei von Prof. Dr.-Ing. Holger Kühnel und Dipl.-Ing. Marina Rütten von der Hochschule Beuth. Für die Stadt Sangerhausen begleitet Maria Diebes das Projekt. (15.04.2016)

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Weißenfelser Land - Chancen für ein neues Wir-Gefühl
WSF LandEine neue Publikation des Kompetenzzentrums stellt das Projekt "Weißenfelser Land" vor, das im Rahmen eines interdisziplinären Hochschulworkshops entwickelt wurde. Dessen Aufgabe war es, mögliche Ansätze für die Entwicklung einer neuen Identität der Stadt Weißenfels zu entwickeln, bei der die Besonderheiten und unterschiedliche Qualitäten der durch Eingemeindung in den vergangenen Jahren deutlich größer gewordenen Stadt berücksichtigt werden.
Gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung haben Professoren und Studierende untersucht, wie landschaftliche Gegebenheiten dabei als Klammer genutzt werden können. Ein "Weißenfelser Land", so lautet ihr Fazit, biete vielfältige Chancen dafür, eine gesamtstädtische Identität zu entwickeln und damit ein neues Wir-Gefühl entstehen zu lassen. (17.03.2016)

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Preisgericht kürt Sieger im Wettbewerb zur Bebauung in Bugenhagenstraße
PreisgerichtIm Rahmen des Wettbewerbs zur vorgesehenen Wohnbebauung auf einem rund 20.000 Quadratmeter großen Areal an der Bugenhagenstraße in Halle hat sich das prominent besetzte Preisgericht entschieden, den mit 45.000 Euro dotierten 1. Preis für den Entwurf der TRU Architekten und des Landschaftsarchitekten Gerd Holzwarth (beide Berlin) zu vergeben. Der mit 25.000 Euro dotierte 2. Preis wurde arc architekturconzept (Magdeburg/Halberstadt) und dem Landschaftsarchitekten Matthias Därr (Halle) zuerkannt. Für den Entwurf von snarq Architekten (Halle) und Landschaftsarchitekt Börries von Detten (Hannover) sprach das Preisgericht eine mit 10.500 Euro dotierte Anerkennung aus. Mit Blick auf eine Realisierung der eingereichten Entwürfe sind die Preisträger von den Auslobern des Wettbewerbs aufgefordert worden, ihren Entwurf in den nächsten Wochen weiter zu bearbeiten. Am 7. April wollen die Preisrichter erneut zusammenkommen.
Auf Initiative des Kompetenzzentrums Stadtumbau hatten die Wohnungsbaugenossenschaft Halle-Merseburg e.G. und die Paul-Riebeck-Stiftung zu Halle im Herbst vorigen Jahres sechs Architekturbüros eingeladen, einen Vorentwurf zur Bebauung einer innerstädtischen Brachfläche zu entwickeln. Dabei sollten beispielhafte Lösungen mit nachgefragten Wohnungsgrundrissen sowie zur Integration von Dienstleistungseinrichtungen erarbeitet werden. (23.02.2016)

Bad Kösen: Innerstädtische Vernetzung stärken
BadKoesen
Die aktuelle Online-Publikation des Kompetenzzentrums dokumentiert die Ergebnisse eines Hochschulworkshops in Bad Kösen. Unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Holger Kühnel und Dipl.-Ing. Marina Rütten haben sich Studierende der Beuth-Hochschule Berlin mit der Frage befasst, wie strukturelle Defizite abgeschwächt oder überwunden werden können, indem die Vernetzung der Siedlungsschwerpunkte gestärkt wird.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die Entwicklung des Kurparks als "Grüne Mitte", die eine natürliche Verbindung herstellt zwischen der Altstadt und der in den vergangenen Jahren schnell gewachsenen Neustadt jenseits des Saaleufers, das ebenso eine Barriere darstellt wie die durch den Ort führende Bahntrasse. (10.02.2016)

dokument  Online-Broschüre   dokument  Entwürfe

Masterplan für Stadtentwicklung im Land

jo schulzDas Kompetenzzentrum will die praktischen Erfahrungen der 43 am Stadtumbau in Sachsen-Anhalt beteiligten Kommunen bündeln und einen Masterplan für die Stadtentwicklung im Land entwickeln. Es sei „an der Zeit, die kleinteilige Projektebene zu verlassen und in einem größeren Rahmen zu denken“, äußerte Geschäftsführer Jo Schulz in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Verallgemeinerungsfähige Ansätze für großräumige Planungen sollen aus kleinen Modellregionen wie zum Beispiel der Verbandsgemeinde Saale-Wipper übernommen und auf das Land übertragen werden. Bei der Erarbeitung des Masterplans will das Kompetenzzentrum Stadtumbau eng mit anderen Experten sowie seinen Hochschulpartnern im In- und Ausland zusammenarbeiten. (08.02.2016)

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Sangerhausen: Neuer Glanz für alten Bahnhof
bhf sghNach dem Erwerb im Jahre 2012 will die Städtische Wohnungsgesellschaft Sangerhausen GmbH (SWG) jetzt ein ehrgeiziges Vorhaben in Angriff nehmen: Das 1963 gebaute Bahnhofsensemble soll saniert und wieder zum Leben erweckt werden. Es gilt als beispielgebend für die hohen architektonischen, innenarchitektonischen und  gestalterischen Qualitäten der Ostmoderne. Nach den Vorstellungen von Bürgermeister Ralf Poschmann soll der Gebäudekomplex zu einer Servicestation mit vielfältigen Funktionen entwickelt werden.
Neben der Stadtbibliothek und dem Bürgerbüro als kommunale Einrichtungen sei die Ansiedlung von gewerblichen Nutzern mit verschiedenen Dienstleistungs- und Einkaufsangeboten vorgesehen. Nach Auskunft von SWG-Geschäftsführer Ulrich Franke  beläuft sich der Sanierungsaufwand auf bis zu sieben Millionen Euro. Das Projekt wird über verschiedene Programme des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. (02.02.2016)

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Bad Kösen: Trennung durch Vernetzung aufheben
Unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Holger Kühnel und Dipl.-Ing. Marina Rütten vom Fachbereich „Entwurf und Städtebau“ der Beuth Hochschule Berlin haben sich 25 Masterstudierende mit der Beseitigung struktureller Defizite in Bad Kösen befasst. Altstadt und Neustadt sind dort räumlich getrennt. Eine Eisenbahntrasse und die Saale mit ihrem Steilhang stellen zusätzliche Barrieren dar.  Die beiden Siedlungsschwerpunkte sind nur ungenügend vernetzt (siehe Abbildung oben). Eine wichtige Rolle spielt bei der Lösungssuche u. a. die Entwicklung einer „Grünen Mitte“, die eine Verbindung herstellt zwischen der Altstadt  und der Neustadt mit ihren Reha-Einrichtungen und einer großzügigen Eigenheimsiedlung am östlichen Hochufer der Saale. Eine Überlegung ist die Versetzung des Bahnhofs in nördlicher Richtung. Dadurch könnte Entwicklungspotenzial für den Bereich zwischen Altstadt und Kurpark frei gemacht werden. Ein anderer Ansatz: sich auf die Schaffung von attraktiven Wegeverbindungen zur Saale, zur Therme im Kurmittelhaus, dem Therapiezentrum und dem Badehaus zu konzentrieren. In eine ähnliche Richtung, die auf die bessere Vernetzung von Stadtbereichen abzielt, geht auch der Vorschlag, das Saaleufer über einen Terrassenfahrstuhl mit der Neustadt zu verbinden. (02.02.2016)

dokument  Entwürfe

Reaktivierung: Wieder nutzen - weiter nutzen
saal sghDer kreative Umgang mit Vorhandenem bildet in diesem Jahr den thematischen Schwerpunkt der Tätigkeit des Kompetenzzentrums Stadtumbau. Unter dem Leitmotto „Wieder nutzen - weiter nutzen“ sollen im Rahmen verschiedener Einzelprojekte die Möglichkeiten untersucht werden, um zum Beispiel ungenutzte Flächen und Gebäude zu reaktivieren. 
So ist u. a. vorgesehen, den in Nachbarschaft des Rathauses in Sangerhausen gelegenen „Goldenen Saal“ zu einem zentralen Versammlungsort für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu entwickeln.
In der Lutherstadt Eisleben wird sich ein Hochschulworkshop mit der 800jährigen Geschichte des Bergbaus befassen, der die Stadt und die Region geprägt hat. In Weißenfels soll sich die Projektarbeit auf neue Nutzungsmöglichkeiten für das Sparkassen-Areal konzentrieren. In der Lutherstadt Wittenberg ist die Einrichtung eines so genannten Schaudepots vorgesehen, das interessante und historisch bedeutsame Ausstellungsstücke präsentiert. 01.02.2016)

Wettbewerb zur Wohnbebauung an der Bugenhagenstraße in Halle/Saale

Umgebung der Bugenhagenstraße in Halle/SaaleDas Kompetenzzentrum Stadtumbau, die Bau- und Wohnungsgenossenschaft Halle-Merseburg und die Paul-Riebeck-Stiftung zu Halle gehen neue Wege im Rahmen des Wohnungsbaus. Auf Initiative des Kompetenzzentrums haben die Genossenschaft und die Stiftung im Herbst vorigen Jahres sechs Architekturbüros zu einem Wettbewerb eingeladen. Dessen Ziel ist es, beispielhafte Lösungen mit nachgefragten Wohnungsgrundrissen sowie zur Integration von Dienstleistungseinrichtungen für ein rund 20.000 m² großes Grundstück an der Bugenhagenstraße in Halle/Saale zu entwickeln. Das Terrain war im Jahr 2014 von der Genossenschaft erworben worden und soll zu einem attraktiven Wohnstandort gestaltet werden.
Dem Preisgericht, das am 12.Februar tagt, gehören neben Vertretern der Auslober und der zuständigen Fachbereiche der Stadtverwaltung die Fachpreisrichter Wolfgang Aldag (Halle/Saale), Dr. Sonja Beeck (Berlin), Peter Friesleben (Halle/Saale), Anke Schettler (Weimar) sowie Prof. Ingo Andreas Wolf (Leipzig) an. (15.01.2016)

Mansfeld: Dialog zwischen den Religionen
MansfeldNeben Wittenberg und Eisleben steht auch Mansfeld für das Leben und Wirken Martin Luthers sowie für den mit der Reformation angestoßenen Umbruch im religiösen Denken. Der aktuelle Newsletter des Kompetenzzentrums stellt ein Projekt vor, das sich mit der Schaffung eines interreligiösen Zentrums in der Stadt Mansfeld befasst, das als Denk- und Praxislabor den Dialog zwischen den Religionen aktiv unterstützt.
Unter der fachlichen Leitung von Prof. Johannes Kister, der an der Hochschule Anhalt den Lehrstuhl Entwerfen und Baukonstruktion betreut, und Dipl.-Ing. Arch. Cornelia Böttner haben sich Studierende mehrerer Semester mit der Frage befasst, wie ein solches Zentrum gestaltet sein und einen geeigneten Platz in der 10.000-Einwohner-Stadt im Südwesten Sachsen-Anhalts finden könnte. (27.11.2015)

dokument  Newsletter   dokument  Entwürfe

Rudolf-Memorial komplettiert Arsenalplatz-Ensemble
Link zur MDR-MediathekDie Lutherstadt Wittenberg ist um eine Attraktion reicher: Als Rudolf-Memorial ist jetzt die Historische Stadtinformation eröffnet worden. Sie komplettiert den Zentralen Besucherempfang am Arsenalplatz, zu dem neben dem Stadthaus auch das neue Ratsarchiv gehört. Mit der Umsetzung des ehrgeizigen Projekts im Zentrum der Stadt wurde 2012 begonnen. Das Vorhaben ist vom Kompetenzzentrum Stadtumbau fachlich begleitet worden.
Die Historische Stadtinformation ist Ruheort für Kurfürst Rudolf II., dessen Frau und seine Tochter. Die sterblichen Überreste des Askaniers und seiner Familienangehörigen sind bei Ausgrabungen in den Jahren 2008/2009 entdeckt worden. Die Grabbeilegung vor wenigen Tagen wurde von einem Festakt begleitet, der die gemeinsame Geschichte der Bundesländer in Erinnerung gerufen hat, über die sich das Herrschaftsgebiet des Kurfürsten einst erstreckte. Als Residenzstadt Rudolf II. gilt die Lutherstadt Wittenberg als Wiege Sachsens und Sachsen-Anhalts. Die Historische Stadtinformation dokumentiert die Geschichte der Askanier mit einer Vielzahl von Informationen, die auf ungewöhnliche Weise und im wahrsten Sinne des Wortes in Szene gesetzt werden. (02.11.2015)

dokument  Bericht "Mitteldeutsche Zeitung"

Historische Stadtinformation der Lutherstadt Wittenberg wird ihrer Bestimmung übergeben

BesucherempfangAm kommenden Mittwoch (28.10.) wird um 13.30 Uhr mit einer feierlichen Veranstaltung im Stadthaus der Lutherstadt Wittenberg die Historische Stadtinformation ihrer Bestimmung übergeben. Als Gast wird dazu u. a. Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters erwartet. 
Die Historische Stadtinformation befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Franziskanerklosters, das neben dem Stadthaus und dem Ratsarchiv den Zentralen Besucherempfangs bildet. Mit der Eröffnung der Historischen Stadtinformation ist der im Jahr 2012 begonnene Umbau am Arsenalplatz abgeschlossen. Für Bauplanung, Bauausführung und Projektsteuerung zeichnete die Sachsen-Anhaltinische Landesentwicklungsgesellschaft (SALEG) verantwortlich. Die Maßnahmen wurden vom Kompetenzzentrum Stadtumbau fachlich intensiv begleitet. (23.10.2015)

dokument
Medieninformation Lutherstadt Wittenberg

8. Städtenetzkonferenz: Geschichte als Stifterin regionaler Identität
DSC04594Die Städtenetzkonferenz am 14. Oktober im Magdeburger Gesellschaftshaus stellte den Zusammenhang von Geschichte und Identität in den thematischen Mittelpunkt. Als Referenten waren neben Sachsen-Anhalts Landesarchäologen Prof. Dr. Harald Meller auch Prof. Dr. Reinhold Sackmann von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Urbanist Prof. Dr. Akbar zu Gast. In einer Gesprächsrunde diskutierten sie u. a. darüber, ob Identität sich eher an Geschichte oder besser an Profilierungen orientieren sollte, die in der Gegenwart von Bedeutung sind.
In Hinblick auf die Zusammenlegung vieler Gemeinden erhält die Rückbesinnung auf die regionale Geschichte neue Bedeutung als Stifter einer gemeinsamen Identität. Diesem Gedanken folgend, stellte Prof. Dr. Meller das Projekt um die 2009 bei Ausgrabungen aufgefundene Grabstätte des ehemaligen Kurfürsten von Sachsen-Wittenberg, Rudolf II., vor. Er unterstrich die in hohem Maße identitätsstiftende Kraft bedeutsamer historischer Ereignisse und Prozesse. Im Gegensatz dazu plädierte Prof. Dr. Sackmann dafür, das heutige Lebensumfeld als Ausgangspunkt für die Herausbildung von neuen Identitäten zu nutzen. Eine wichtige Rolle spiele in diesem Zusammenhang die Einbeziehung landschaftlicher Aspekte. Prof. Dr. Akbar kritisierte das Festhalten an althergebrachten Raumordnungsszenarien, die vielfach nicht mehr zu den veränderten Rahmenbedingungen passten. Er plädierte für das Prinzip der Polyzentralität, bei dem die vielen durchaus vorhandenen Qualitäten wirkungsvoll miteinander verbunden werden könnten. Sachsen-Anhalt, ermunterte Prof. Dr. Akbar die Verantwortlichen, sollte sich nicht scheuen, in dieser Hinsicht neue Wege zu beschreiten. (14.10.2015)

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Fotos   dokument Programm

Lutherstadt Wittenberg: Festakt zur Grabbeilegung Rudolf II.
Am 28. Oktober findet in der Lutherstadt Wittenberg die feierlichere Grabbeilegung des Kurfürsten Rudolf II. statt. Seine sterblichen Überreste sind bei Ausgrabungen in den Jahren 2008 und 2009 gefunden worden. Anlässlich der Beilegung ist ein Festakt im Stadthaus vorgesehen, der die gemeinsame Geschichte der Bundesländer in Erinnerung rufen will, über die sich das Herrschaftsgebiet des Kurfürsten einst erstreckte. Als Festrednerin wird zu dieser feierlichen Veranstaltung Kulturstaatsministerin Monika Grütters erwartet. Die Grabbeilegung wird nichtöffentlich durch Vertreter der katholischen und der evangelischen Kirche vorgenommen. (05.10.2015)

Berliner Abend 2015 diskutiert über Leben "Auf dem Lande"
1DSC04111Mehr als 150 Besucher folgten der Einladung zum Berliner Abend 2015, der das Thema "Auf dem Lande" in den Mittelpunkt stellte. Die Veranstaltung präsentierte fünf Themen und Projekte: In Alsleben geht es um die Revitalisierung eines früheren Mühlengeländes, in der Lutherstadt Mansfeld um ein Haus der Religionen. Ein Projekt in Bad Kösen befasst sich mit der städtebaulichen Strukturanalyse und in Weißenfels besteht die Aufgabe darin, eine neue Identität zu entwickeln, die hinzugekommene Ortsteile einbindet. Die Veranstaltung wurde begleitet mit einer Ausstellung, in der die Hochschulpartner des Kompetenzzentrums die von den Studierenden und Professoren entwickelten Projekte ausführlich präsentierten.
Beim anschließende Expertengespräch unter dem Motto „Das Dorf dorft“ diskutierten Prof. Dr. Omar Akbar, Prof. Dr. Hansjörg Küster und Prof. Martin zur Nedden u. a. über die Frage, was Leben auf dem Lande ausmacht und wie ländliche Regionen vorhandene Potenziale besser nutzen können. Die von Jürgen Willinghöfer moderierte "Berliner Runde" lieferte Anregungen, aber auch kontroverse Positionen, die von den Gästen vielfach beim anschließenden Empfang in der Berliner Vertretung des Landes beim Bund angeregt diskutiert wurden. (23.09.2015)

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Fotos   dokument Programm/Einladung

Minister Webel auf Sommertour durch Sachsen-Anhalt
DSC 0193Bei seiner Sommerreise hat sich Sachsen-Anhalts Landesentwicklungsminister Thomas Webel vor Ort über städtebauliche Projekte im Land informiert. Im Rahmen einer zweitägigen Tour besuchte er Osterburg, Stendal, Sangerhausen und Weißenfels.
In Stendal stand u. a. ein Rundgang durch die nördliche Altstadt auf dem Programm, bei dem Beispiele für eine erfolgreiche Gebäudesanierung sowie die Revitalisierung von Brachflächen vorgestellt wurden. In Weißenfels informierte sich der Minister über die Entwicklung innerstädtischer Quartiere. In Sangerhausen ging es u. a. um die Gestaltung von Freiflächen sowie die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs. (15.08.2015)

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Alsleben: Visionen für altes Mühlengelände
Aus Sicht der Studierenden der Berliner Beuth-Hochschule gibt es eine Reihe interessanter Revitalisierungsmöglichkeiten für das ehemalige, direkt an der Saale gelegene Mühlengelände in Alsleben (Salzlandkreis). In einer Abschlusspräsentation haben sie jetzt ihre Visionen vorgestellt: Dazu gehören zum Beispiel die Ansiedlung eines Zentrums für Biosaatgut, die Einrichtung eines Sportinternats und die Nutzung als Fitness- und Wellnesszentrum. Diese und weitere Ideen werden die Studierenden und ihre fachlichen Betreuerinnen Prof. Mara Pinardi und Dipl.-Ing. Alexandra Schubert dem Publikum des Berliner Abends am 22. September in der Vertretung des Landes beim Bund ausführlich vorstellen.
Die Revitalisierung des Alslebener Mühlengeländes, auf dem sich neben der ortsbildprägenden Mühle auch ein Silo und ein Speicher befinden, ist ein Kooperationsprojekt des Kompetenzzentrums Stadtumbau mit der Beuth-Hochschule Berlin und der Saalemühlen GmbH als Eigentümerin der Liegenschaft. (30.07.2015)

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Bad Kösen: Räumliche Teilung durch Vernetzung aufheben
Unter der fachlichen Anleitung von Prof. Dr. Holger Kühnel und Dipl.-Ing. Marina Rütten haben sich Masterstudierende der Beuth Hochschule Berlin in den zurückliegenden Wochen mit der Frage beschäftigt, wie die Dreiteilung des Naumburger Ortsteils Bad Kösen überwunden werden kann. Die Ergebnisse sind jetzt vorgestellt worden. 
Die entwickelten Szenarien konzentrieren sich auf eine stärkere räumliche Vernetzung der durch die Saale und die Bahntrasse separierten Ortslagen sowie der verschiedenen, voneinander unabhängigen Funktions- und Siedlungsbereiche. Besonderes Augenmerk wird zudem darauf gelegt, die „Grüne Mitte“ Bad Kösens attraktiver zu gestalten.
Die Projektergebnisse werden beim Berliner Abend am 22. September in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund präsentiert. (24.07.2015)

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Dossier zu industriell gebauten Wohnhäusern 

Dossier Titel 1Mit ihrem Dossier plädieren die Pariser Architekten Anne Lacaton und Jean Philippe Vassal für den Umbau von industriell hergestelltern, in die Jahre gekommenen und deshalb vielfach ungenutzten Wohngebäuden. Neben der Veränderung von Grundrissen konzentriert sich der Entwurf darauf, die Wohneinheiten durch einen Anbau aus vorgefertigten Betonelementen zu erweitern. Durch die Verlagerung der sonst nicht auf die Miete umlegbaren Kosten der Fassadensanierung nach außen und die damit erreichte Vergrößerung der vermietbaren Fläche ist der vorgeschlagene Umbau mit dem für den Standort Halle-Neustadt errechneten Durchschnittspreis auch wirtschaftlich machbar. (10.07.2015)

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Projekt des Kompetenzzentrums bei Langer Nacht der Wissenschaft vorgestellt

lndw 540Trotz brütender Hitze hat die 14. Lange Nacht der Wissenschaften in Halle (Saale) tausende Besucher in ihren Bann gezogen. Unter den mehr als 420 Veranstaltungen wurden einem interessierten Publikum unter dem Titel „Identität von Städten analysieren und gestalten“ auch die Ergebnisse eines interdisziplinären Hochschulworkshops des Kompetenzzentrums Stadtumbau in Weißenfels vorgestellt. Der Workshop fand im vorigen Monat unter Beteiligung der Fachbereiche Soziologie und Medienkommunikation der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unter Leitung von Prof. Dr. Reinhold Sackmann statt. (06.07.2015)

Bestandsaufnahme: Platz-Atlas für Sachsen-Anhalt
platzMit der Bedeutung von Plätzen für die städtische Entwicklung in Vergangenheit und Gegenwart befasst sich ein Semesterprojekt der Hochschule Anhalt unter Leitung von Prof. Omar Akbar, Prof. Johannes Kister und Dipl.-Ing. Cornelia Böttner. Daran beteiligt waren 15 Studierende, die eine Typologie der Plätze Sachsen-Anhalts erarbeitet haben. Insgesamt wurden verschiedene Plätze in 67 Groß-, Klein-, und Mittelstädten analysiert und aufbereitet. Die Ergebnisse sind in der jetzt veröffentlichten Publikation „Plätze Sachsen-Anhalts“ dokumentiert.
Im Rahmen der Kooperation mit der Hochschule Anhalt beabsichtigt das Kompetenzzentrum Stadtumbau, die dargestellten Arbeiten an einem konkreten Beispiel zu vertiefen, indem das Thema „Plätze“ über das gesamte Stadtgebiet in Verbindung mit Einfall-, Geschäfts-und Wohnstraßen betrachtet wird und somit eine Bestandsaufnahme des gesamten öffentlichen Raums erfolgt. Aus dieser Bestandsaufnahme sollen gesamtstädtische Visionen im Sinne der Figur von Netzen und Knoten entwickelt werden. (15.06.2015)

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Identitätssuche: Interdisziplinärer Workshop in Weißenfels
wsf workshopBei einem interdisziplinären Workshop vom 1.-5. Juni 2015 in Weißenfels sind Ansätze zur „Identitätsstiftung von Städten und ihren zugehörigen Stadt- und Ortsteilen nach der kommunalen Neuordnung“ entwickelt worden. Daran beteiligt waren neben der Weißenfelser Stadtverwaltung auch die Fachbereiche Landschaftsplanung, Medienwissenschaften und Soziologie der Dresdner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) sowie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Die Arbeitsgruppen wurden von Prof. Dr. Wolfgang Fischer (HTW), Prof. Dr. Reinhold Sackmann und Dr. Susanne Vollberg (beide MLU) betreut. Die Ergebnisse des Workshops, den das Kompetenzzentrum Stadtumbau koordiniert und fachlich begleitet hat, sind am 5. Juni bei einer Abschlusspräsentation im Ratssaal der Stadt Weißenfels vorgestellt worden.
Die Stadt Weißenfels bemüht sich um die Entwicklung eines ganzheitlichen langfristigen Leitbildes für die Landschaft der Stadtgemeinde mit ihren elf Ortsteilen auf 113 Quadratkilometer Fläche. Mehrere Gemeinden bringen eine lange Geschichte als unabhängige kommunale Einheiten und ihre räumliche und kulturelle Spezifik ein. Ziel eines interdisziplinären Workshops war es, Wege zu einer eine ausgeglichenen Entwicklung von Landschaftsräumen, Siedlung und Infrastruktur unter Stärkung landschaftsbildlicher und sozialer gesamtstädtischer Identitäten und regionalwirtschaftlichen Wachstumskräften aufzuzeigen. (06.06..2015)

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Wittenberg: Saniertes Domizil für „Gedächtnis der Stadt“

SchulzMit einer Feierstunde wurde jetzt der sanierte Altbau des Ratsarchives am Arsenalplatz der Lutherstadt Wittenberg übergeben. Knapp 2,3 Millionen Euro sind in das Vorhaben investiert worden. Das 1824 errichtete Gebäude wurde im Zuge der Sanierung unter anderem mit moderner Klima- und Sicherheitstechnik ausgestattet.
Nach den Worten von Jo Schulz (Foto), Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Stadtumbau, konnte das anspruchsvolle Sanierungsvorhaben nur im Zusammenwirken dreier Ministerien umgesetzt werden. Landesentwicklungsministerium, Wirtschafts- und Kultusministerium hätten finanzielle Ressourcen gezielt gebündelt, um „das Gedächtnis der Stadt“ in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. 
Das Ratsarchiv der Lutherstadt Wittenberg beherbergt rund 700 Dokumente aus unterschiedlichsten Epochen und gilt nach Ansicht von Experten als eines der bedeutendsten seiner Art in Deutschland. Es befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Stadthaus und dem modernen Zentralen Besucherempfang am Arsenalplatz. Die Entwicklung des Ensembles im Zentrum der Stadt durch die Landesentwicklungsgesellschaft SALEG als Sanierungsträger wird vom Kompetenzzentrum Stadtumbau fachlich begleitet. (02.06.2015)

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Visionen für Kleinstadt in Anhalt
Wie soll man mit dem Straßenraum an vielbefahrenen zentralörtlichen Hauptverkehrsstraßen umgehen? Diese Frage steht im Mittelpunkt eines Projekts in Coswig/Anhalt, an dem die Hochschulen Beuth (Berlin) und Alicante (Spanien) beteiligt sind. Der internationale Erfahrungsaustausch wird vom Kompetenzzentrum Stadtumbau intensiv begleitet und moderiert. Die Analyse der Rahmenbedingungen und die bisherige Diskussion über mögliche Lösungsstrategien nehmen eine Aufgabe in den Fokus, die - zumindest auf den ersten Blick - nur wenig mit verkehrstechnischen Ansätzen zu tun hat: die Ausbildung und Stärkung einer typischen Identität. An diesem Punkt, so meinen die Teilnehmer des internationalen Workshops - sollten notwendige Veränderungen beginnen. Sie plädieren für eine Profilierung der Stadt Coswig, die auch für den Umgang mit der durch die Stadt führende Bundesstraße neue Perspektiven eröffnet. Die bisherigen Ergebnisse der Diskussion und inhaltliche Ansatzpunkte für die nachhaltige Entwicklung der Stadt sind jetzt in einer Publikation dokumentiert worden. Sie sollen den Ausgangspunkt für weitergehende Überlegungen darstellen. (22.05.2015)

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Umbau statt Abriss: Vorschläge für Hochhausscheiben in Halle-Neustadt
SkizzeDas Pariser Architektenbüro Lacaton & Vassal hat jetzt erste Vorschläge für den Umbau der Hochhausscheiben im Stadtteil Halle-Neustadt vorgestellt. Neben der partiellen Veränderung von Grundrissen fokussiert der Ansatz auf eine gezielte Aufwertung: Die Wohneinheiten werden durch einen Vorbau erweitert, der aus vorgefertigten Betonelementen besteht (siehe Bild links). Die ohnehin erneuerungsbedürftige Fassade wird damit nach vorn verlegt, wodurch zugleich zusätzlicher vermietbarer Wohnraum entsteht. Die so gewonnene Fläche kann als großzügig angelegter Balkon oder als attraktiver Wintergarten genutzt werden.
Die Vorstudie soll die Grundlage einer Sanierungsstrategie bilden und am Beispiel der „Scheibe C“ verdeutlichen, dass die Transformation von in die Jahre gekommenen Wohngebäuden eine qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Alternative zum Abriss darstellt. 
Dass ihr Vorschlag für die Scheibe C mehr ist als nur eine kühne Vision, haben Anne Lacaton und ihr Büropartner Jean Phlilippe Vassal in Paris und Bordeaux bereits unter Beweis gestellt. Auch dort sind Wohnblocks erfolgreich zu modern gestalteten und zeitgemäß ausgestatteten Gebäuden umgebaut worden. (05.05.2015)

Verbandsgemeinde Saale-Wipper: Fünf sind eins
In der Verbandsgemeinde Saale-Wipper hat das Kompetenzzentrum das Projekt „Fünf sind eins“ initiiert, das Antworten auf diese Frage geben soll und sich auf die Verbindung der Ortsteile fokussiert. Ein Thema ist dabei das Alte Mühlengelände im Ortsteil Alsleben. Gesucht werden Möglichkeiten einer neuen Nutzung – sowohl für das Mühlengebäude als auch für den vorhandenen Speicher und ein Silo. An der Diskussion über nachhaltige Perspektiven für das Areal beteiligen sich Studierende der Beuth Hochschule unter Leitung von Prof. Mara Pinardi. Die Saalemühle GmbH als Eigentümerin der Liegenschaft unterstützt das Kooperationsprojekt mit der Berliner Hochschule. Bei einem Workshop haben die Studierenden jetzt die Ist-Situation analysiert, um daraus kreative Ansätze zu entwickeln. Die Ergebnisse sollen zur Jahresmitte vor- gestellt werden. (04.05.2015)

Unterstützung für Zukunftsstädte in Sachsen-Anhalt
WissenschaftsjahrDas Kompetenzzentrum Stadtumbau hat zahlreiche Kommunen aus Sachsen-Anhalt bei der Erstellung der Projektanträge zur Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb „Zukunftsstadt“ unterstützt. Neben organisatorischer Hilfestellung sind die Städte dabei auch zur inhaltlichen Ausgestaltung beraten worden. 
Im Mittelpunkt des Wissenschaftsjahres 2015, das den Rahmen des Wettbewerbs bildet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert wurde, stehen die Anforderungen an eine moderne Stadt. Über den Wettbewerb sollen insgesamt 50 Städte aus dem gesamten Bundesgebiet die Möglichkeit bekommen, für sich und damit vielleicht auch für andere Kommunen eine nachhaltige „Vision 2030+“ zu entwickeln. Die Aufgabe besteht darin, Herausforderungen wie den demografischen Wandel als Ausgangspunkt für kreative Strategien zu nutzen, die Stadt als ein komplexes Gesamtgebilde zu betrachten und unter Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse individuelle Lösungsansätze zu entwickeln. 
Ausführliche Informationen zum Wissenschaftsjahr sind über das Online-Angebot www.wissenschaftsjahr- zukunftsstadt.de abrufbar. (04.05.2015)

Klimaschutz als verbindendes Thema für Ortsteile der Lutherstadt Wittenberg
Im Zusammenhang mit der Erarbeitung von drei Klimaschutzteilkonzepten hat jetzt in der Lutherstadt Wittenberg unter reger Beteiligung der Bevölkerung ein Workshop stattgefunden, bei dem praktische Möglichkeiten zur Umsetzung diskutiert worden sind. Themenschwerpunkte waren dabei der qualitative Ausbau des gesamtstädtischen Radwegenetzes, die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs sowie die Erschließung von weiteren Potenzialen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Die Ergebnisse dieser Bürgerbeteiligung sollen nun Eingang in den zu entwickelnden Maßnahmenkatalog finden.
Die Lutherstadt Wittenberg hat das Thema Klimaschutz auf die Agenda der Stadtentwicklung gesetzt. Strategisches Ziel der Kommune ist es, sich als regenerative Stadt zu profilieren und die zwölf Ortschaften und 26 Ortsteile dabei unter einem gemeinsamen Thema stärker miteinander zu vernetzen. Dieser Prozess wird vom Kompetenzzentrum Stadtumbau inhaltlich intensiv begleitet. (30.04.2015)

Mehr als 77 Millionen Euro für Regionalentwicklung bis 2020
DSC02525Für die Regionalentwicklung in Sachsen-Anhalt können nach Angaben des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr bis 2020 gut 77,5 Millionen Euro genutzt werden. Allein die Europäische Union stellt 61,25 Millionen Euro bereit. Das entspricht einem Anteil von 79 Prozent. Diese Mittel werden vom Bund und dem Land mit insgesamt 10,86 Millionen Euro kofinanziert. Zusammen genommen, beträgt der jeweils zur Hälfte getragene Anteil von Bund und Land 14 Prozent. Um die Förderung in Anspruch nehmen zu können, müssen die Kommunen einen Eigenanteil von 7 Prozent übernehmen, was einer Gesamtsumme von 5,43 Millionen Euro entspricht.
Nach Ansicht des EU-Abgeordneten Arne Lietz (im Bild, Mitte) hat die EU-Förderung für Sachsen-Anhalt eine zentrale Bedeutung. Angesichts der knappen Haushaltslage in den meisten Kommunen seien viele Projekte nur mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union umsetzbar, betonte er bei einer Podiumsdiskussion während der jüngsten Städtenetzkonferenz des Kompetenzzentrums. (23.04.2015)

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Scheibe C in Halle-Neustadt: Transformation statt Abriss?
In enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung Halle/Saale hat das Kompetenzzentrum Stadtumbau jetzt das renommierte Pariser Büro Lacaton & Vassal Architectes beauftragt, in einer Studie konkrete Möglichkeiten für die Umgestaltung der „Scheibe C“ in Halle-Neustadt aufzuzeigen. Die bis zur Jahresmitte zu erarbeitende Vorstudie soll die Grundlage einer Sanierungsstrategie bilden und am Beispiel der „Scheibe C“ verdeutlichen, dass die Transformation von in die Jahre gekommenen Wohngebäuden eine qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Alternative zum Abriss darstellt. (06.03.2015)

Köthen setzt auf nachhaltige Synergieffekte
Die Bachstadt Köthen entwickelt Synergien zwischen Demografie und Energie sowie Geschichte und Zukunft. Die Rahmenbedingungen für die Gestaltung der zukunftsfähigen, klimagerechten und identitätsstiftenden Stadt sind anspruchsvoll: deutliche und unübersehbare klimatische Veränderungen, demografische und wirtschaftliche Strukturbrüche, knapper werdende finanzielle und personelle Kapazitäten. Im Interesse einer nachhaltigen gesamtstädtischen Entwicklung werden in Köthen die Themenfelder „Schutz und Förderung des Kultur- und Naturerbes“, „Umwelt und Ressourcenschutz“ und „Senkung von CO2-Emmissionen“ konsequent in den Blick genommen und umgesetzt. (04.03.2015)

Broschüre zu internationalem Workshop in Lutherstadt Wittenberg
WB IIIEine aktuelle Broschüre reflektiert den internationalen Workshop "StadtLandschaft Wittenberg", an dem sich rund 50 Professorenund Studierende von fünf europäischen Hochschulen beteiligt haben. Neben Fachleuten aus der Verwaltung waren die Hochschulen Greenwich (Großbritannien) und Padua (Italien), die Technische Hochschule Karlskrona (Schweden), die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW) in das Projekt eingebunden. Für die inhaltliche Vorbereitung zeichnete Prof. Cornelius Scherzer vom Fachbereich Freiraumplanung der HTW verantwortlich.
In Arbeitsgruppen entwickelten die Teilnehmer Ideen, wie landschaftliche Gegebenheiten für eine nachhaltige Stadtentwicklung genutzt werden können. In den erarbeiteten Leitbildern wurden Szenarien entwickelt, in denen wichtige Potenziale u. a. für das Landschaftsbild, die Nutzung regenerativer Energieträger sowie die Nutzung für Industrie, Erholung und Tourismus berücksichtigen worden sind. Die Publikation ist als Online-Version verfügbar. (24.02.2015)

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Wenn der Verkehr verkehrt verkehrt: Internationaler Workshop in Coswig (Anhalt)

workshop

Im Rahmen eines internationalen Workshops besuchten Professoren und Studierende der Beuth Hochschule Berlin und der Universität Alicante (Spanien) unter Leitung von Prof. Gisela Glass und Prof. Jose Luis Ramirez heute die Stadt Coswig (Anhalt). Vor Ort informierten sie sich über die städtebauliche Situation in der Stadt und die Strategie der Verwaltung. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen ihren Niederschlag in Lösungsvorschlägen finden, wie Coswig mit seinen verkehrlichen Problemen umgehen kann. Die Stadt wird von einer vielfrequentierten Bundesstraße durchzogen, die neben der Lärmbelästigung zugleich eine nicht unerhebliche Barrierewirkung hat.

Der internationale Workshop wird am kommenden Sonnabend mit einer Präsentation der Ergebnisse fortgesetzt. (12.01.2015)

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Mehrgenerationenzentrum in Haldensleben eingeweiht

1DSC01202In Haldensleben ist das neue Mehrgenerationenzentrum seiner Bestimmung übergeben worden. Neben Sachsen-Anhalts Landesentwicklungsminister Thomas Webel sowie zahlreichen Bundestags- und Landtagsabgeordneten nahmen an der feierlichen Veranstaltung vor allem Senioren und andere künftige Nutzer teil. Nach Auskunft von Minister Webel sind in das Vorhaben, das eines von drei Projekten des Kompetenzzentrums in der Ohrestadt ist, insgesamt mehr als neun Millionen Euro investiert worden. Neben bedarfsgerechtem Wohnraum bietet es eine Vielzahl sozialer Angebote für Jung und Alt. Eine Cafeteria und ein Mehrzweckraum sollen künftig im Stadtzentrum als Begegnungsstätte für Bewohner und Gäste dienen. Von der Küche des Hauses werden auch eine Schule und eine Kindertagesstätte mit Essen versorgt. Sport- und Kreativangebote komplettieren das Angebot der Einrichtung. Bereits Anfang 2012 konnte der erste Baubschnitt des Mehrgenerationenzentrums, das Wohn- und Geschäftshaus, seiner Bestimmung übergeben worden. (08.01.2015)

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Regierungsdelegation aus Mongolei besucht Kompetenzzentrum

DSC0022Eine Regierungsdelegation aus der Mongolei unter Leitung von Mergenbayar Gulkhuu (im Bild rechts), Generaldirektor der Abteilung für strategische Politik und Planung des Ministeriums für Bau und Stadtentwicklung, informierte sich heute über die Tätigkeit des Kompetenzzentrums Stadtumbau. Die Gäste wurden von den Geschäftsführern der Landesentwicklungsgesellschaft SALEG, Jo Schulz und Conny Eggert, begrüßt. Sie machten sich u. a. mit dem Projekt "Vernetzte Stadtregion" in der Lutherstadt Wittenberg sowie mit verschiedenen Maßnahmen der Landesentwicklungsgesellschaft zur Sanierung von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen vertraut. Die Delegation nimmt an einer Konferenz in der Landeshauptstadt Magdeburg teil, die sich mit den Chancen der "Green Economy" beschäftigt. (24.11.2014)

Gartenzwerge besetzen Verkehrskreisel

Nach Angaben der Mitteldeutschen Zeitung haben Anwohner im Bernburger Ortsteil Peißen einen Verkehrskreisel mit Gartenzwergen dekoriert. Nach den Planungen der Stadt soll dort unter dem Oberthema Eiszeit eigentlich eine Moränenlandschaft gestaltet werden. Während die Verwaltung die Aktion ablehnt, rät der Hallenser Soziologieprofessor Reinhold Sackmann zur Gelassenheit: "Die Menschen wollen sich über ihre unmittelbare Umgebung austauschen." Das müsse auch auf Kreisverkehren erlaubt sein, meint auch der Geschäftsführer der Kompetenzzentrums Stadtumbau, Jo Schulz, und fügt augenzwinkernd hinzu: "Wenn die Eiszeit kommt, dann biete ich den Gartenzwergen gerne Asyl an."

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Kompetenzzentrum vereinbart Kooperation mit Hochschule Anhalt
Vergrößerte AnsichtDie Hochschule Anhalt und das Kompetenzzentrum Stadtumbau wollen künftig eng zusammenarbeiten. So sollen sich z. B. Seminare und andere Veranstaltungsformen sowie projektbezogene Entwürfe im Rahmen des Masterstudiums mit Aufgaben der Stadtentwicklung befassen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben gestern Sachsen-Anhalts Landesentwicklungsminister Thomas Webel (2. von links), Hochschulpräsident Prof. Dr. Dieter Orzessek (rechts) und die Geschäftsführer der Sachsen-Anhaltinischen Landesentwicklungsgesellschaft, Jo Schulz (2. von rechts) und Conny Eggert (links), unterzeichnet. Bei der Vertragsunterzeichnung anwesend waren auch die Professoren Johannes Kister und Omar Akbar (stehend, von links), die an der Hochschule Anhalt die Fächer Entwerfen und Baukonstruktion sowie Städtebau lehren. (25.09.2014)

"Berliner Abend_Ostmoderne 2.0"
IMG 4001Rund 140 Gäste waren gestern in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund zu Gast, um sich beim "Berliner Abend" über die Arbeit des Kompetenzzentrums und seiner Partner zu informieren. Im Mittelpunkt der diesjährigen Präsentation, an der auch Landesentwicklungsminister Thomas Webel teilnahm, stand der Umgang mit der Nachkriegsmoderne. Bei der Veranstaltung haben Studenten der Beuth Hochschule Berlin ihre Entwürfe zur Revitalisierung der "Scheibe Nord" in Dessau-Roßlau vorgestellt. Das rund 190 Meter lange, in den 1960er Jahren errichtete Gebäude im Zentrum der Stadt gilt als markantes Beispiel für die Nachkriegsmoderne in Ostdeutschland.

Im Anschluss an die Präsentation diskutierten Prof. Dipl.-Ing. Mara Pinardi, Prof. Dr. Rolf Kuhn, Michael Bräuer und Prof. Dipl.-Ing. Johannes Kister unter Leitung von Moderator Jürgen Willinghöfer über die Frage: Braucht die Ostmoderne eine neue Erzählung? (25.09.2014)

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Neues Stadthaus in Lutherstadt Wittenberg öffnet seine Pforten

Foto Wolfgang GorsbothFoto ThomasKlitzschIn der Lutherstadt Wittenberg ist jetzt das neue Stadthaus seiner Bestimmung übergeben worden. Zu den Eröffnungsgästen gehörten neben vielen Bürgerinnen und Bürgern auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Landesbauminister Thomas Webel. Bis zu 600 Besucher soll der moderne Veranstaltungsort am Arsenalplatz aufnehmen können, der Teil des Zentralen Besucherempfangs ist.
Bereits im nächsten Jahr soll nach Auskunft von Jo Schulz, dem Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Stadtumbau, die historische Stadtinformation als weiterer Teilbereich eröffnet werden. (18.08.2014) 
Fotos: Wolfgang Gorsboth, Thomas Klitzsch 


Städtebauliche Erfrischungskur für sogenannte Scheibe Nord in Dessau

HidarAliasghariStudentinnen und Studenten der Beuth Hochschule Berlin haben sich in den zurückliegenden Monaten unter fachlicher Anleitung von Prof. Mara Pinardi intensiv mit der "Scheibe Nord" in Dessau-Roßlau befasst. Der Mitte der 1960-er Jahre errichtete Neubaublock im Zentrum der Muldestadt soll so umgestaltet werden, dass seine zum Teil trennende Wirkung verringert wird. Darüber hinaus sieht die Aufgabenstellung eine Neugestaltung der Erdgeschosszone vor, die sich zur Umgebung öffnen soll. Eine wichtige Rolle spielt auch die Entscheidung der Stadt für den Standort des neuen Bauhaus-Ausstellungszentrums im benachbarten Stadtpark.
Die entwickelten Entwurfskonzepte der Beuth-Studenten zur Revitalisierung des Achtgeschossers, der als markantes Gebäude der Nachkriegsmoderne und als Bindeglied zwischen Großblock- und Plattenbauweise gilt, sind jetzt von den Studenten vorgestellt worden. Im Bild: Hidar Aliasghari erläutert seine Vorstellungen zur baulichen Veränderung des 188 Meter langen Wohngebäudes. (06.08.2014)


Jo Schulz in MDR-Interview: Halle-Neustadt ist klassische Stadt der Nachkriegsmoderne

Trotz vorhandener Entwicklungsprobleme sieht der Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Stadtumbau, Jo Schulz, die Zukunft Halle-Neustadts optimistisch. Umfangreiche Investitionen in den vergangenen Jahren hätten dazu beigetragen, die Situation zu stabilisieren, äußerte er in einem Interview mit MDR Kultur. Als Beispiele nannte er die Inbetriebnahme einer direkten Straßenbahnverbindung, die Sanierung zahlreicher Wohngebäude sowie die zielgerichtete Umgestaltung des Wohnumfeldes in den verschiedenen Quartieren. "In Halle-Neustadt findet sich alles, was man zum guten Wohnen braucht", betonte Schulz, der den heutigen Stadtteil von Halle/Saale in einer Reihe mit Stadtneugründungen wie Brasilia. "Halle-Neustadt ist die klassische Stadt der Nachkriegsmoderne", sagte er. (22.07.2014)

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Präsentation in Berliner Landesvertretung am 24. September 2014
Nach der positiven Resonanz auf die Auftaktveranstaltung im September vorigen Jahres wird das Kompetenzzentrum Stadtumbau am 24. September dieses Jahres erneut in die Berliner Vertretung des Landes beim Bund einladen. Thematischer Schwerpunkt der Veranstaltung soll der Umgang mit der Nachkriegsmoderne sein. Am Beispiel der Dessauer „Scheibe Nord“ sollen konkrete Vorschläge zur künftigen Gestaltung diskutiert werden. (04.07.2014)

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„Lenkungsgruppe 2020+“ will Erfahrung von Experten für Entwicklungsstrategien bündeln

In der Lutherstadt Wittenberg hat sich jetzt die „Lenkungsgruppe 2020+“ konstituiert. In dem Gremium arbeiten Experten mit, die ihre Erfahrungen für eine erfolgreiche Stadtentwicklung einbringen wollen. Nach den Worten von Oberbürgermeister Eckhard Naumann besteht die Aufgabe darin, sich wirkungsvoll auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und demografische Veränderungen einzustellen und dazu regionale Potenziale zu erschließen. (04.07.2014)

Sachsen-Anhalt will Erfahrungen im Stadtumbau nach Fernost exportieren
Sachsen-Anhalt will die Zusammenarbeit mit Partnern in China auf dem Gebiet der städtebaulichen Entwicklung ausbauen. "Viele Erfahrungen, die wir in den zurückliegenden Jahren beim Stadtumbau gesammelt haben, können auch hier von großem Nutzen sein", sagte Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, bei einer Fachkonferenz am Rande der 12. Messe "China Cross-Straits Technology und Projects Fair" in der südöstlichen Provinzhauptstadt Fuzhou. Insbesondere die Energieeinsparung durch eine verbesserte Gebäudedämmung biete eine Reihe von Möglichkeiten, gemeinsame Projekte umzusetzen. Gleiches gelte für die Barrierefreiheit. (19.06.2014)

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Kompetenzzentrum stellt Projekte bei internationaler Konferenz in Venedig zur Diskussion

Biennale 2014Die Konferenz "Sachsen-Anhalt - Land der Reformation und der Moderne" am Rande der Preview der diesjährigen Architektur-Biennale in Venedig stellte drei Projekte des Kompetenzzentrums einem internationalen Publikum vor. "StadtLandschaft Wittenberg" befasst sich mit der Frage, ob und wie Landschaft dazu beitragen kann, eine neue lokale Identität entstehen zu lassen. Die Entwicklung von Zukunftsperspektiven für die in den 1960-er Jahren gebaute Großwohnsiedlung Halle-Neustadt und die Umgestaltung der sogenannten Scheibe Nord in Dessau greifen u. a. den Umgang mit der Nachkriegsmoderne auf und knüpfen damit direkt an das Leitthema der diesjährigen Biennale an. Für die 14. Architektur-Biennale (7. Juni - 23. November 2014) hat Kurator Rem Kohlhaas das Leitthema "Fundamentals" formuliert. (06.06.2014)

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Internationaler Workshop "StadtLandschaft Wittenberg"
Ein internationaler Workshop in der Lutherstadt Wittenberg, an dem rund 50 Studenten und Professoren von insgesamt fünf europäischen Hochschulen teilgenommen haben, hat sich vom 4.-9. Mai 2014 mit der Frage befasst, wie  landschaftliche Gegebenheiten für eine nachhaltige Stadtentwicklung genutzt werden können. In Arbeitsgruppen sind dabei Leitbilder erarbeitet und Entwicklungsszenarien aufgezeigt worden, in denen wichtige Potenziale u. a. für das Landschaftsbild, die Nutzung regenerativer Energieträger sowie die Nutzung für Industrie, Erholung und Tourismus berücksichtigen wurden. Die Ergebnisse wurden am 9. Mai bei einer Abschlusspräsentation vorgestellt, an der auch Sachsen-Anhalts Landesentwicklungsminister Thomas Webel teilgenommen hat. (09.05.2014)

dokument Pressemitteilung   fotoapparat Fotos   dokument Studentische Entwürfe

Kompetenzzentrum begleitet Projekt "ichwohnen"
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Stadtumbau geht die Lutherstadt Wittenberg bei der Belebung ihrer Innenstadt (scheinbar) ungewöhnliche Wege: Mit dem Projekt „ichwohnen“ soll jetzt eine bislang als provisorischer Pkw-Stellplatz genutzte Brachfläche für den individuellen Wohnungsbau erschlossen werden. Vorgesehen ist die Bildung einer Baugruppe von mehreren privaten Eigentümern. Nach ihren ganz persönlichen Vorstellungen und Bedürfnissen sollen die künftigen Häuslebesitzer in zentraler Altstadtlage ihren Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen können. (04.06.2014)

dokument Pressemitteilung   fotoapparat Fotos   dokument Info-Prospekt

Experten rechnen mit zweiter Leerstandswelle
Obwohl sich der Leerstand in den ostdeutschen Bundesländern derzeit zwischen 6 und 10 Prozent bewegt, gehen Experten von einer zweiten Leerstandswelle aus. Bis zum Jahr 2030 sei mit einem deutlichen Anstieg zu rechnen, meint Dr. Reinhard Ähnelt vom Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik (IfS) Berlin. Als Grund nennt er den erwarteten Rückgang der privaten Haushalte. „Die Leerstände werden sich auf nahezu alle Regionen und Eigentümergruppen ausbreiten“, warnt Dr. Aehnelt. Um den Leerstand auf dem aktuellen Niveau zu halten, müssten pro Jahr zwischen 42.000 bis 52.000 Wohnungen abgerissen werden.

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Neue Publikation erschienen
Die aktuelle Publikation „Die Zukunft der Moderne“ des Kompetenzzentrums Stadtumbau nimmt das 50-jährige Bestehen des Stadtteils Halle-Neustadt zum Anlass, die Entwicklung der einst eigenständigen Großwohnsiedlung mit ihren rund 100.000 Einwohnern darzustellen und die Zukunftsperspektiven des heutigen Stadtteils zu diskutieren. In ihren Beiträgen berichten zahlreiche Autoren aus fachlicher, aber auch aus ganz persönlicher Sicht, wie sie den Stadtteil in der Vergangenheit erlebt haben und wie sie ihn sich in der Zukunft vorstellen.

dokument Publikation

Experten diskutieren über Zukunft des Wohnens
Anforderungen und Ansprüche an das Wohnen im innerstädtischen Bereich bilden einen inhaltlichen Schwerpunkt der 5. Städtenetzkonferenz des Kompetenzzentrums am 10. April 2014 im Magdeburger Gesellschaftshaus. Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen stellen aus ihrer speziellen Sicht die Zukunft des Wohnens dar. Dabei geht es u. a. um das Mehrgenerationenwohnen, das Wohnen im ländlichen Raum sowie die Nutzung von Baulücken.

dokument Programm   fotoapparat Fotos 

Internationaler Workshop: Kreative Ideen für Halle-Neustadt
Rund 65 Professoren und Studenten aus Belgien, Polen, den Niederlanden, Schweden und Deutschland haben sich bei einem Workshop vom 19.-24. März in Halle-Neustadt mit der Frage beschäftigt, welche Zukunftsperspektiven die Großwohnsiedlung haben kann, mit deren Bau vor 50 Jahren begonnen wurde. Herausgekommen ist eine Vielzahl interessanter, zum Teil auch kühner Ideen, die am 24. März bei einer Abschlusspräsentation in der Neustädter Passage des Stadtteils vorgestellt worden sind. Zu den Gästen zählte neben Vertretern der Stadt, von Wohnungsgesellschaften und Abgeordneten auch Sachsen-Anhalts Landesentwicklungsminister Thomas Webel. Er lobte die Kreativität der Studenten und bezeichnete den internationalen Workshop in Halle Neustadt als gutes Beispiel für die Lebendigkeit der europäischen Gemeinschaft. 

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Neue Ideen für innerstädtisches Wohnen
Studentinnen und Studenten der Beuth-Hochschule für Technik Berlin haben jetzt ihre Entwürfe für die Entwicklung neuer Wohnformen in der Dessauer Innenstadt vorgestellt. Das Projekt wurde vom Kompetenzzentrum Stadtumbau initiiert und fachlich begleitet. Gefragt waren Gebäude, die sich harmonisch in den Bereich der Langen Gasse einfügen und attraktive Angebote für ein zukunftsorientiertes innerstädtisches Wohnen ermöglichen. Bearbeitet wurde diese Aufgabenstellung von Studierenden des 3. Semesters Bachelor unter Leitung der Professoren Gisela Glass, Christof Ernst und Matthias Essig. An der Präsentation der 14 Entwürfe am 13. Februar in Berlin nahm neben Jo Schulz, Dominique Dörfler und Till Fischer vom Kompetenzzentrum Stadtumbau auch Dr. Volker Stahl vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Denkmalpflege der Stadt Dessau-Roßlau teil.

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Lutherstadt Wittenberg nimmt Klimaschutz in den Fokus
Der Bund, verteten durch den Projektträger Jülich, hat jetzt den Antrag auf Erstellung dreier Klimaschutzteilkonzepte für die Lutherstadt Wittenberg bewilligt. Das Kompetenzzentrum Stadtumbau unterstützt die Stadt u. a. bei der Formulierung der Aufgabenstellung für die vorgesehene Ausschreibung.

Konkrete Planungen für Umbau des Natureisstadions in Schierke
Neben verkehrlichen Entflechtungsmaßnahmen, der Sanierung der Kindertagesstätte und der Neuerrichtung des Konzertpavillons im Kurpark des Wernigeröder Ortsteils Schierke soll auch das denkmalgeschützte Ensemble des Natureisstadions zu einer ganzjährig nutzbaren Veranstaltungsstätte umgebaut werden. Nach Auskunft der Stadtverwaltung wird bis März 2014 u. a. eine konkrete Architekturplanung, eine Wirtschaftlichkeitsanalyse, ein Betreiberkonzept und Kostenanalysen zu den Baukosten erarbeitet.

Minister Webel strebt gemeinsame Projekte mit europäischen Partnern an

Neben den regelmäßig stattfindenden Städtenetzkonferenzen wird sich das Kompetenzzentrum nach den Worten von Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, im Jahr 2014 auf den Ausbau der Zusammenarbeit mit Hochschulen sowie die Entwicklung von Projekten konzentrieren, die gemeinsam mit Partnern in anderen europäischen Ländern umgesetzt werden. Als Beispiel nannte er den für März geplanten internationalen studentischen Workshop in Halle-Neustadt, der sich mit den möglichen Entwicklungsperspektiven für diese Großsiedlung befassen wird, für die vor rund 50 Jahren der Grundstein gelegt worden ist.

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In Nienburg entsteht moderne Zweifeld-Sporthalle
Nienburg bekommt eine moderne Sporthalle. Am 29. November 2013 wurde durch Bürgermeister Markus Bauer, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn und den Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Stadtumbau, Jo Schulz, der Grundstein für das Gebäude gelegt. Bis September nächsten Jahres soll der Bau abgeschlossen sein. In das Vorhaben werden vom Land, der Kommune und der EU insgesamt rund 3 Millionen Euro investiert.
Der Neubau entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Malzfabrik in der Schlossstraße, einer bislang ungenutzten Fläche, die damit in die Aufwertung des Innenstadtbereichs von Nienburg einbezogen wird. Bürgermeister Markus Bauer bezeichnete den Bau der bislang fehlenden Sportstätte als einen wichtigen Beitrag zur praktischen Umsetzung der vom Kompetenzzentrum aktiv begleiteten Strategie, die Stadt Nienburg/Saale zu einem attraktiven Wohn- und Lebensort zu entwickeln. 

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Studenten stellen in Berliner Landesvertretung ihre Entwürfe für Lutherstadt Wittenberg und Schierke zur Diskussion

In der Berliner Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund haben Studentinnen und Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW) sowie der Beuth Hochschule für Technik Berlin am 23. September 2013 vor einem Fachpublikum ihre Entwürfe zur Diskussion gestellt, die sich mit der Wiederbelebung des traditionsreichen Heinrich-Heine-Hotels in Schierke und der Bebauung eines Lückengrundstücks unweit der Schlosskirche in der Lutherstadt Wittenberg beschäftigen. 
Die als Bachelor-, Master- und Masterthesisarbeiten vorliegenden Entwürfe behandeln mit ihren baugestalterischen Aspekten zugleich die Frage, wie anspruchsvolle Architektur dazu beitragen kann, vorhandene Werte wieder zu entdecken und damit neue Identität zu stiften.

Ausgangspunkt für die Erarbeitung der Entwürfe sind studentische Workshops in der Lutherstadt Wittenberg und dem Wernigeröder Ortsteil Schierke, die vom Kompetenzzentrum Stadtumbau initiert worden sind und an denen sich auch internationale Kooperationspartner aus den Niederlanden sowie aus Polen beteiligt haben.

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